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Stadtstraße Nord - nächste Hürde genommen



Braunschweig

Stadtstraße Nord - nächste Hürde genommen

von Robert Braumann


Am Bienroder Weg soll die neue Stadtstraße enden. Foto: Stadt Braunschweig
Am Bienroder Weg soll die neue Stadtstraße enden. Foto: Stadt Braunschweig Foto: Stadt Braunschweig

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Braunschweig. Die Fraktionen haben sich festgelegt – die Route für die neue Stadtstraße steht. Hintergrund für den Neubau ist, dass im Bereich des Nördlichen Ringgebiets geplante Wohngebiet mit bis zu 1200 Einheiten. Durch die Querverbindung soll es zu einer Bewältigung des Verkehrsaufkommen kommen.

Ein Verkehrsgutachten hat ergeben, dass die Stadtstraße für die Erschließung des Wohngebiets  zwingend erforderlich ist, erklärte Klaus Benscheidt, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr, im Gespräch mit regionalHeute.de. Die neue Straße verläuft durch den Sackweg über eine einfach Kreuzung am Mittelweg in die Mitgaustraße und dann durch die Wodanstraße. Aufgrund der Verkehrsbedeutung wird die Straße als Kreisstraße geplant. Der Querschnitt der Straße beinhaltet durchgehend eine 6,50 m breite Fahrbahn, auf jeder Straßenseite einen Radweg mit einer Breite von 2,00 m und einem Gehweg von mindestens 2,50 m Breite.




Im Bereich der Bebauung des Bebauungsplans Taubenstraße wird den Fußgängern eine Gehwegbreite von 3,00 m angeboten. In weiten Teilen der Stadtstraße Nord ist darüber hinaus auf jeder Straßenseite ein Längsparkstreifen unterbrochen durch Baumpflanzungen vorgesehen.  Die Investitionskosten für die Stadtstraße werden bei zirka 11,2 Millionen Euro zuzüglich Grunderwerbskosten liegen. Anlieger müssen über Erschließungsbeiträge 4,9 Millionen tragen. Zusätzlich beteiligt sich die NiWo an den Kosten der Stadtstraße mit 3,7 Millionen Euro. Nun wird das erforderliche Planfeststellungsverfahren nach Niedersächsischem Straßengesetz eingeleitet, mit dem Ziel, das Nördliche Ringgebiet entsprechend der Rahmenplanung weiter zu entwickeln.

Änderungsantrag fällt durch



Die BiBS hatte mit einem Änderungsantrag versucht, eine andere Lösung herbeizuführen. Man wolle keine durchgehende Verkehrsstraße, und befürchte eine stärkere Belastung der nördlichen Ortsteile. Dr. Wolfgang Büchs, BiBS, sagte: "Man sollte die Straße zwischen dem Mittelweg und dem Bienroder Weg bauen. Dies Hätte ähnlich gute Entlastungen für die Siegfriedstraße zur Folge und wird der Erschließung des Wohngebiets mehr gerecht, als diese Durchgangsrennstrecke." Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer erwiderte: "Diese Lösung funktioniert nicht, ohne die komplette Straße, kann der Verkehr nicht abgewickelt werden. Ich kann diese Lösungen nicht nachvollziehen und sie würde auch nicht funktionieren." Mit drei Gegenstimmen folgten die Ratsfraktionen den Ausführungen der Verwaltungen und stimmten für die ursprüngliche Vorlage der Verwaltung. Reinhard Manlik, CDU, lobte die Planungen und zeigte sich erfreut, dass man sich nun endlich auf eine Lösung geeinigt hätte.

Lesen Sie auch: So soll die neue Straße verlaufen:

https://regionalbraunschweig.de/so-soll-die-neue-stadtstrasse-verlaufen/


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