Berlin. Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, hat die von der Bundesregierung geplanten Entlastungen bei den Spritpreisen kritisiert.
"Unterm Strich brauchen wir zielgerichtete und dauerhaft wirksame Entlastungen - keine teuren Strohfeuer, bei denen unklar bleibt, ob sie bei den Menschen überhaupt ankommen", sagte Holznagel der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
Frühere Steuersenkungen hätten gezeigt, "dass nicht jede Entlastung an der Zapfsäule automatisch und vollständig beim Autofahrer ankommt". Eine höhere Entfernungspauschale sei deshalb der bessere Weg, sagte Holznagel. Sie entlaste gezielt diejenigen, "die tatsächlich zur Arbeit pendeln müssen".
Zugleich forderte er mehr Wettbewerb und eine stärkere kartellrechtliche Kontrolle. "Denn hohe Dieselpreise treffen nicht nur Autofahrer, sondern verteuern am Ende auch Waren und Dienstleistungen", sagte Holznagel.
Steuerzahlerbund kritisiert Spritpreis-Entlastungen
Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, hat die von der Bundesregierung geplanten Entlastungen bei den Spritpreisen kritisiert. "Unterm Strich brauchen wir zielgerichtete und dauerhaft wirksame Entlastungen - keine teuren Strohfeuer, bei denen unklar bleibt, ob sie bei den Menschen überhaupt ankommen", sagte Holznagel der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Frühere Steuersenkungen hätten gezeigt, "dass nicht jede Entlastung an der Zapfsäule automatisch und vollständig beim Autofahrer ankommt".
Tankstelle am 18.09.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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