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Strafe oder Signal? MIT denkt über Extra-Steuer für Online-Shopping nach

Ziel sei es, dass der Kunde das Geld wieder in der Stadt vor Ort ausgebe und nicht im Online-Handel.

von Werner Heise


MIT Landesvize Holger Bormann denkt über eine zusätzliche Steuer für Online-Einkäufe nach. Foto: regionalHeute.de

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Region. Um den Euro weg vom Onlinehandel wieder in die Innenstädte zu führen, denkt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU laut über die Einführung einer höheren Steuerabgabe für online getätigte Einkäufe nach. 25 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer stehen dabei im Raum. Im Gespräch mit regionalHeute.de möchte der stellvertretende Landesvorsitzende der MIT in Niedersachsen, Holger Bormann, nicht von einer Bestrafung oder Erziehung der Kunden sprechen, sondern nennt es - weil es sich besser anhöre - ein Signal, das wachrütteln soll.



"Ich glaube gerade in so einer Pandemie kommt es darauf an, dass man solidarisch zusammensteht und auch gewisse Dinge auf breitere Schultern verteilt. Ob das am Ende diese 25 Prozent sind oder ob es vielleicht eine sogenannte Paketsteuer ist, das will ich jetzt im Moment noch gar nicht bewerten", sagt Bormann. Ziel sei es jedenfalls, dass der Kunde das Geld wieder in der Stadt vor Ort ausgebe und nicht im Onlinehandel lässt. Bevor jemand auf den Kaufen-Button im Netz klickt, solle er daran denken lieber mit dem Fahrrad oder Auto in die Stadt zu fahren und das Objekt seiner Begierde dort zu kaufen.

Der stationäre Einzelhandel befindet sich seit dem 16. Dezember 2020 in seinem zweiten Lockdown. Einer Zwangsschließung, wie Bormann es verdeutlicht. Im Gespräch mit regionalHeute.de fordert er zudem die sofortige Eröffnung des Einzelhandels.

Einen Ausschnitt des Gesprächs zum Thema sehen Sie oben in diesem Artikel. Das gesamte Interview sehen Sie in unserem Artikel: "MIT-Landesvize fordert sofortige Öffnung des Einzelhandels".


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