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Streit im Ortsrat um zu viele Ampeln auf der K46



Wolfsburg

Streit im Ortsrat um zu viele Ampeln auf der K46

von Christoph Böttcher


Rene Strahl stellte das Verkehrskonzept im Namen der Stadt Wolfsburg vor und bekam viel Gegenwind aus den Ortsräten. Foto: Christoph Böttcher
Rene Strahl stellte das Verkehrskonzept im Namen der Stadt Wolfsburg vor und bekam viel Gegenwind aus den Ortsräten. Foto: Christoph Böttcher Foto: Christoph Böttcher

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Wolfsburg. Vorgestellt wurde der Knotenpunkt K 46/IT-City und die Anbindung der K 46 an die B 188 mittels zweier Rampen. Die Ortsräte Brackstedt/Velstove/Warmenau/ und Kästorf/Sandkamp stimmten zu, aber nur damit die Planungen fortgeführt werden können. Begeistert war niemand.



Grund zum Unmut der Ratsmitglieder war die Präferenz der Verwaltung von Ampeln. Sowohl am Knotenpunkt zur IT-City von Volkswagen, als auch an der B 188 sollen Ampeln die Verkehrsströme leiten. Auf rund zwei Kilometern seien dann nach Schätzung der Ratsmitglieder fünf Ampeln auf der K 46 geplant. Wie in diesem Fall der Verkehr weiterhin fließen solle, war den Anwesenden nichtklar. Die Anbindung der K 46 an die B 188 sah dabei nicht einmal alternative Lösungen vor, was deutlich kritisiert wurde.

Kreisverkehr an IT-City wenig zukunftssicher


Eine alternative Regelung mit einem Kreisverkehr samt sogenanntem Bypass an der IT-City fand viel Zustimmung unter den Ratsmitgliedern, wurde aber von Rene Strahl, der diesen Punkt im Namen der Verwaltung vorstellte, als weniger zukunftssicher dargestellt. Er begründete dies damit, dass eine entsprechende Ampelanlage bei weiter steigendem Verkehrsaufkommen ausgebaut werden könnte, wohingegen dies bei einem Kreisel nicht mehr möglich sei.

Durch den geplanten Ausbau der Rampen an der B 188, derlaut Verwaltung ebenfalls nur durch Ampelanlagen umsetzbar sei, käme aus laut der Ortsbürgermeisterin von Warmenau, Angelika Jahns (CDU), zu einer extremen Häufung von Ampeln. Um weitere Planungen jedoch nicht zu verhindern, stimmten beide Ortsräte zunächst zu, allerdings forderten sie die Verwaltung auf, nach alternativen Lösungen zu suchen.


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