Peine

SuedLink durch Peiner Land soll durch Bund geprüft werden


Im Februar traf sich Ingrid Pahlmann mit möglicherweise Betroffenen in Schwicheldt. Foto: Büro Pahlmann
Im Februar traf sich Ingrid Pahlmann mit möglicherweise Betroffenen in Schwicheldt. Foto: Büro Pahlmann

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07.03.2017

Peine. Das für den Bau des SuedLink zuständige Unternehmen TenneT beantragt die Bundesfachplanung für das Erdkabel. Der Ost-Korridor durch den Peiner Landkreis ist ein erster Vorschlag. Ingrid Pahlmann betont die Wichtigkeit des Dialogs mit Betroffenen bei der Energiewende.



TenneT wird in den kommenden Tagen den nächsten Planungsschritt einleiten und einen sogenannten Antrag auf Bundesfachplanung nach Paragraph 6 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) bei der Bundesnetzagentur einreichen. Hierfür sind ein Vorschlagskorridor und ein Alternativkorridor mit zusätzlich möglichen Abweichungen einzureichen. In unserer Region entschied sich das Unternehmen in der Vorplanung für den Ost-Korridor, der durch den Landkreis Peine verläuft. Somit wird dieser Korridor in der weiteren Planung als erste Priorität betrachtet.

In den kommenden Wochen wird nun ein breites Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren gestartet. Darin enthalten ist beispielsweise eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Am Ende der Bundesfachplanung wird der rund 1.000 Meter breite Planungskorridor feststehen, in dem das Erdkabel verlaufen wird. Der genaue Verlauf des etwa 15 bis 25 Meter breiten Bereichs, in dem schlussendlich die Erdkabel verlaufen, wird erst in einem erneuten Planfeststellungsverfahren festgelegt.

Pahlmann fordert "kluge Lösungen"


Die Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann (CDU), die sich noch im Februar mit möglicherweise Betroffenen in Schwicheldt getroffen hat, steht weiterhin in engen Kontakt mit dem Unternehmen TenneT. „Es gilt weiterhin ganz klar die Interessen der Betroffenen zu artikulieren“, sagte sie nach einem Treffen mit TenneT am Dienstag, „wir wollen als Gesellschaft die Energiewende, dürfen aber die negativen Auswirkungen nicht auf dem Rücken Einzelner austragen. Es gilt, kluge Lösungen zu finden.“ Man müsse dabei auch intensiv über Art und Höhe von Entschädigungszahlungen für die Betroffenen diskutieren.


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