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Tag des Baumes: „Apothekenwald im Harz“ pflanzt 800 Weiß-Tannen



Goslar

Tag des Baumes: „Apothekenwald im Harz“ pflanzt 800 Weiß-Tannen

In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als 4.000 Bäume, darunter Buchen, Bergahorne, Flatterulmen, Schlehen und Weißdorne gepflanzt.

800 Weiß-Tannen sollen zum Tag des Baumes gepflanzt werden.
800 Weiß-Tannen sollen zum Tag des Baumes gepflanzt werden. Foto: Niedersächsische Landesforsten

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Harz. Die Klimaschutzinitiative des braunschweigischen Pharmagroßhändlers Richard Kehr GmbH & Co KG und den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) „Apothekenwald im Harz“ pflanzt anlässlich des „Tag des Baumes“ 800 Weiß-Tannen. In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als 4.000 Bäume, darunter Buchen, Bergahorne, Flatterulmen, Schlehen und Weißdorne gepflanzt. Finanziert werden die Bäume durch eine Spendeninitiative von Apotheken, die ihre Kunden wiederum zum Mitmachen auffordern. Dies teilen die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung mit.



„Als wir im März letzten Jahres gestartet sind, haben wir das Ziel von 10.000 Bäumen ausgegeben“, berichtet Hanns-Heinrich Kehr, Geschäftsführer Kehr und Mitbegründer der Klimaschutzinitiative. „Dass wir heute bei fast 25.000 Bäumen angekommen sind, ist ein riesengroßer Erfolg und zeugt von der großen Betroffenheit in der Apothekerschaft und der Bevölkerung.“ Auf dem Gelände des Apothekenwaldes im Harz an der B4 auf Höhe der Marienteichbaude werden die nach den veränderten Klimabedingungen ausgesuchten Baumsorten sukzessive gepflanzt. Mit der Pflanzaktion zum Tag des Baumes werde dazu aufgerufen, bis Ende des Jahres 30.000 Bäume für die Wiederaufforstung des Harzes zu spenden.

„Wir begrüßen die Initiative und freuen uns sehr über die Unterstützung“, erläutert Dr. Klaus Merker, Präsident des Niedersächsischen Landesforsten. „Der Sturm Friederike im Januar 2018 und die durch Hitze und Trockenheit begünstigte Borkenkäferplage haben zu 20.000 Hektar Kahlflächen geführt.“ Und das wollen viele Bürger in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin und Brandenburg, dem Liefergebiet von Kehr, ändern. Doch auch darüber hinaus sei die Initiative bekannt geworden und habe begeisterte Freunde gefunden. Über die Stiftung „Zukunft Wald“ tragen aus dem gesamten Bundesgebiet mit steigender Anzahl Spender dazu bei, dass die Kahlflächen wieder bewaldet werden. Statt der Fichten-Monokultur entstehe ein artenreicher Mischwald.

Weitere Informationen zur Kooperation und Unterstützung seien unter www.apothekenwald.de , www.kehr.de und auf Instagram #apothekenwald zu finden.


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