Braunschweig

Tag des Wassers: Grundschüler erleben im März das Thema Wasser mit allen Sinnen



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20.03.2014


"Braunschweiger Wassergeschichten", "Regenrohr und Wasserhahn" und "Experimentieren mit Wasser" - so heißen die drei Stationen, die rund 280 Braunschweiger Grundschüler in den vergangenen und nächsten Wochen durchlaufen, um das Thema Wasser einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Schließlich ist am 22. März Weltwassertag, an dem die Vereinten Nationen auf die Bedeutung des Wassers als Grundlage für alles Leben aufmerksam machen.

Die Dritt- und Viertklässler nehmen am Kooperationsprojekt von Städtischem Museum Braunschweig, dem Braunschweiger Wasserversorger BS Energy und dem Klempnermeister Hans-Georg Voges teil.



Wie haben sich die Menschen im Mittelalter mit Wasser versorgt? Das ist nur eine von vielen Fragen, die bei der Führung zum Thema "Braunschweiger Wassergeschichten" beantwortet werden. Unter Anleitung von Bärbel und Hans Falk, zwei ehrenamtlich Engagierten im Städtischen Museum, begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in die Vergangenheit und erfahren, wie sich die Menschen in den letzten Jahrhunderten mit Wasser versorgt haben.

In der Kinder-Klempnerwerkstatt "Regenrohr und Wasserhahn" im Städtischen Museum Altstadtrathaus geht es dann um die Wasserversorgung heute. Hier erklärt Klempnermeister Hans-Georg Voges, welche Werkzeuge und Materialien für eine saubere Wasserversorgung benötigt werden. Mitmachen, Ausprobieren und Anfassen stehen hier an erster Stelle.

Doch was ist Wasser überhaupt und wie sollte man damit umgehen? Im dritten Teil des Programms "Experimentieren mit Wasser - der Umwelt auf der Spur" besucht Ina Patricia Rieger, pädagogische Mitarbeiterin von BS Energy der BS Energy Gruppe, die Klassen in der Schule. In spannenden Experimenten, mit Geschichten und Spielen sensibilisiert sie die Kinder für einen bewussten Umgang mit Wasser und einen geschärften Blick für die Technik. "Die Rohre müssen wie eine Rutsche sein", stellt die Klasse 3b der Grundschule Volkmarode fest, als sie gemeinsam mit Ina Patricia Rieger ein Wasserrohr bauen, um zu verstehen, wie das Trinkwasser in ihre Wohnungen kommt.

Das Projekt findet bereits zum zweiten Mal statt. Auch in diesem Jahr zeigen viele Grundschulen Interesse. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein positiver Trend erkennbar: "Es sind in diesem Jahr sogar mehr Schüler beteiligt, als im letzten Jahr", sagt Dr. Cecilie Hollberg, Direktorin des Städtischen Museums.


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