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Braunschweig: Krankenhausausstattung geht in die Ukraine



„Tetris in Real Life“ - HEH schickt Krankenhausausstattung in die Ukraine

Ausrangierte Betten sowie medizinische Geräte werden im HEH nicht einfach verschrottet, sondern dort gespendet, wo sie dringend benötigt werden.

Die Betten wurden in einen LKW geladen.
Die Betten wurden in einen LKW geladen. Foto: HEH

Braunschweig. „Tetris in Real Life“ – So könnte man nennen, was die Haustechnik der Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital und der Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. im Oktober vergangenen Jahres geleistet haben. Ausrangierte Betten sowie medizinische Geräte werden im HEH nicht einfach verschrottet, sondern dort gespendet, wo sie dringend benötigt werden. Und so wurden 25 Krankenhausbetten samt Matratzen und Nachtschränken, Schmerzpumpen, ein Röntgenbildbetrachter, ein Ultraschallgerät, ein Kinderinhalator und vieles mehr in einem LKW verladen. Dies teilt das HEH in einer Pressemitteilung mit.



Aufgrund der Corona Pandemie habe sich der Weg vom Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig über die sächsische Landesgrenze bis hin zur Stadt Gayvoron in der Ukraine als langwieriger Prozess dargestellt. Das lange Warten auf die Freigabe durch den Zoll habe dazu geführt, dass es fast vier Monate dauerte bis die ausgedienten Möbel und Geräte im Städtischen Klinikum von Gayvoron zum Einsatz kamen. Jetzt würden sie helfen die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern. „Es freut mich, dass wir auf diese Weise die
Patientenversorgung in der Ukraine unterstützen können, wo die Bedingungen schwieriger sind als bei uns“, sagt Geschäftsführerin Monika Skiba.


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