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Transporter für Rettungshunde: Neue Räder für die Schnüffler



Braunschweig

Transporter für Rettungshunde: Neue Räder für die Schnüffler


Michaela Götze von der Polizeidirektion Braunschweig übergibt den Fahrzeugschlüssel an Jörg Rütjerodt, Leiter Notfallvorsorge der Malteser. Daneben (von links): Malteser-Diözesanleiter Maximilian Freiherr von Boeselager, Staffelleiter Karl Kumlehn und Frank Stautmeister, Malteser-Stadtbeauftragter Braunschweig. Fotos: Malteser
Michaela Götze von der Polizeidirektion Braunschweig übergibt den Fahrzeugschlüssel an Jörg Rütjerodt, Leiter Notfallvorsorge der Malteser. Daneben (von links): Malteser-Diözesanleiter Maximilian Freiherr von Boeselager, Staffelleiter Karl Kumlehn und Frank Stautmeister, Malteser-Stadtbeauftragter Braunschweig. Fotos: Malteser Foto: privat

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Braunschweig. Die Rettungshunde der Braunschweiger Malteser haben einen neuen Transporter. Am Freitag übergab Michaela Götze von der Polizeidirektion Braunschweig in der Fahrzeughalle des Hilfsdienstes die Schlüssel eines VW Crafter an Jörg Rütjerodt, Leiter Notfallvorsorge der Malteser in der Diözese Hildesheim.



Der neue „Gerätewagen Rettungshunde“ kann in separaten Boxen bis zu zehn Hunde und sieben Hundeführer zum Einsatzort transportieren. Daneben verfügt er über genügend Stauraum für Einsatzmaterial. Die Kosten von etwa 74.000 Euro werden zu 80 Prozent vom Land Niedersachsen getragen. 20 Prozent zahlen die Malteser selbst. Dafür hat der Hilfsdienst lange gespart und auch einige Spenden eingeworben.

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Der viereinhalbjährige Labrador Bengie liegt schon einmal Probe in einer der Boxen des neuen Transporters. Foto: privat



Neuer Wagen nach 23 Jahren


Der VW Crafter ersetzt einen Mercedestranporter, der nach rund 23 Jahren verkauft wurde, weil er den Ansprüchen nicht mehr genügte und zudem nur acht Hunde transportieren konnte.

500 Stunden Training im Jahr


Die Rettungshundestaffel der Malteser in Braunschweig besteht seit 2002 und verfügt derzeit über 19 Hunde, von denen acht fertig ausgebildet sind, und 17 Helfer. 13 dieser Tiere sind Flächensuchhunde, sechs speziell als Personensuchhunde, so genannte „Mantrailer“, ausgebildet. Bei einem Einsatz kann jeder Hund im normalen Gelände eine Fläche bis zu 100.000 Quadratmetern absuchen. Um diese Höchstleistung erbringen zu können, müssen Tiere und Helfer ständig in Übung bleiben. Nach Auskunft von Karl Kumlehn, Leiter der Rettungshundestaffel und Fachberater im Landesverband Niedersachsen, trainieren die Rettungshunde mit ihren Hundeführern rund 500 Stunden im Jahr.

Weitere Informationen im Internet: www.malteser-rettungshunde.de.


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