Braunschweig | Wolfsburg

TU Braunschweig und TABULA e.V. schließen Kooperation


Prof. Dr. Simone Kauffeld, Vizepräsidentin TU Braunschweig und 2. Vorsitzende TABULA e.V.; Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig; Iris Bothe , Erste Vorsitzende des Vereins TABULA e.V. und Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration; Sandra Luft, Vorstand Verein TABULA e.V. Foto: Stadt Wolfsburg
Prof. Dr. Simone Kauffeld, Vizepräsidentin TU Braunschweig und 2. Vorsitzende TABULA e.V.; Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig; Iris Bothe , Erste Vorsitzende des Vereins TABULA e.V. und Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration; Sandra Luft, Vorstand Verein TABULA e.V. Foto: Stadt Wolfsburg

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27.02.2018

Die Stadt Wolfsburg, die TU Braunschweig und Pädagoginnen der Wolfsburger Bildungslandschaft haben gemeinsam im April 2016 den gemeinnützigen Verein TABULA e.V. gegründet, der zum Ziel hat, Kindern und Jugendlichen durch die Begleitung von Bildungspaten bestmögliche Entwicklungs- und Lernchancen zu bieten. Nun wurde der Kooperationsvertrag dazu geschlossen.



Bereits im Konzept wurde die enge Zusammenarbeit von Studierenden des Lehramts und der Erziehungswissenschaften sowie den Wolfsburger Schulen verankert. Nun wird zur Umsetzung ein Kooperationsvertrag mit der TU Braunschweig geschlossen, der die Ausbildung von "Bildungspaten für individuelles Lernen" vorsieht. Die Fakultät für Erziehungswissenschaften wird dafür ein Lehr- und Praktikumskonzept entwickeln. Die Studierenden werden dafür zunächst in fünf Wolfsburger Schulen eingesetzt und erhalten Credits im Rahmen ihres Studiums. Verknüpft wird dieser Einsatz mit der Werkstatt Lernen, einer Langzeitfortbildung, die die pädagogischen Teams der Schulen bereits begonnen haben.

Rund 50 ehrenamtliche Bildungspatinnen sind seit dem Herbst 2017 bereits über den Verein TABULA e.V. eingesetzt und begleiten und fördern mit großem Engagement die Kinder und Jugendlichen in Wolfsburg. Die meisten unterstützen schon seit vielen Jahrzehnten – bisher als Hausaufgabenhelferinnen – die Schülerinnen und Schüler. "Durch den zusätzlichen Einsatz der Studierenden können noch mehr Kinder und Jugendliche in Wolfsburg unterstützt werden und Studierende lernen unsere Ganztagsschulen in der Praxis kennen", so Stadträtin Iris Bothe, die vertretend für die Stadt Wolfsburg die erste Vorsitzende des Vereins ist. Die Stadt hofft damit natürlich auch künftig engagierte Lehrkräfte für die Wolfsburger Schulen gewinnen zu können. "Wir begrüßen es sehr, dass sich unsere Studierenden in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen einbringen", erklärt Prof. Dr.-Ing. Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig. "Das Konzept ist dafür maßgeschneidert. Die Studierenden können hier ihre Kompetenzen einbringen, und sie profitieren ebenso wie die Schülerinnen und Schüler. Vielen Dank an die Initiatoren, die Stadt Wolfsburg und den Verein TABULA sowie an unsere betreuenden Professorinnen und Professoren, allen voran unsere Vizepräsidentin, Prof. Dr. Simone Kauffeld, die dieses schöne Projekt möglich machen."


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