Hannover. Zum Jahresende 2024 waren in Niedersachsen 345.415 Personen als Schutzsuchende registriert, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Mittwoch mitteilte. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 4,3 Prozent.
Mit 103.465 Personen stellten Menschen aus der Ukraine die größte Gruppe, gefolgt von Schutzsuchenden aus Syrien (79.195). Den stärksten prozentualen Zuwachs gab es bei Personen aus Kolumbien, deren Zahl um 37,5 Prozent auf 7.060 stieg.
Mehr als zwei Drittel (71,1 Prozent) der Schutzsuchenden waren im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65 Jahren.
Die meisten Schutzsuchenden lebten in der Region Hannover (67.370). Die höchsten Anteile an der jeweiligen Gesamtbevölkerung wiesen die Städte Salzgitter (7,7 Prozent), Delmenhorst (6,1 Prozent) und Wilhelmshaven (6,0 Prozent) auf.
Die detaillierten Daten sind in der Online-Datenbank des LSN einsehbar.
Ukraine bleibt Hauptherkunftsland der Schutzsuchenden in Niedersachsen
Zum Jahresende 2024 waren in Niedersachsen 345.415 Personen als Schutzsuchende registriert, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Mittwoch mitteilte.
Fahne der Ukraine (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

