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Umweltsituation in Oker und Harlingerode: Untersuchungen für 2021 geplant



Goslar

Umweltsituation in Oker und Harlingerode: Untersuchungen für 2021 geplant

Es soll ein umweltmedizinischen Gutachten erstellt werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Anke Donner

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Oker/Harlingerode. Die für dieses Jahr geplanten Untersuchungen, ob die Umweltsituation in Oker und Harlingerode Auswirkungen auf die Gesundheit der dort lebenden Menschen hat, mussten aufgrund der Coronapandemie verschoben werden. Im kommenden Jahr sollen sie jedoch nachgeholt werden. Nach derzeitiger Einschätzung dürften die Untersuchungen der Grundschülerinnen und Grundschüler sowie deren Eltern frühestens im Juni / Juli 2021 realistisch sein. Dies teilt der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung mit.



Über diesen vorläufigen Zeitplan wären Projektgruppe und Projektbeirat jüngst informiert worden. Trotz der Verschiebung des Human-Biomonitorings an den Grundschulen Oker und Harlingerode hätten die Arbeiten rund um die Erstellung eines umweltmedizinischen Gutachtens in den vergangenen Monaten nicht gänzlich geruht. Die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München hätten das Untersuchungs- und Beprobungskonzept weiter angepasst und in einer Videokonferenz Anfang des Monats mit den Mitgliedern der Projektgruppe diskutiert. Bis Februar, so die Aussage der Münchner Forscher, solle das Konzept zur Durchführung der Untersuchungen noch angepasst und erweitert werden.

Landrat Thomas Brych hoffe, dass im Februar beziehungsweise März dann auch verbindliche und somit planbare Aussagen zum Untersuchungszeitraum getroffen werden könnten. „Bislang ist die Lage weiterhin sehr dynamisch und das deutschlandweite Infektionsgeschehen sehr diffus. Daher sind verbindliche Aussagen zur Durchführung derartiger Vorhaben gegenwärtig noch mit gewisser Vorsicht zu genießen. Es gibt aber berechtigten Grund zur Hoffnung, dass sich die Lage auch mit der Verfügbarkeit von geeigneten Impfstoffen entspannen wird. Dennoch werden wir noch einige Monate mit umfangreichen Einschränkungen und Restriktionen leben und auskommen müssen“, so der Chef der Goslarer Kreisverwaltung.


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