"Unser Dorf hat Zukunft" geht in die nächste Runde

von Niklas Eppert


Das Landwirtschaftsministerium veranstaltet zum 27. Mal den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft!".

Symbolbild: Alec Pein
Das Landwirtschaftsministerium veranstaltet zum 27. Mal den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft!". Symbolbild: Alec Pein Foto: Alec Pein

Region. In einer Pressemitteilung ruft der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs (SPD) dazu auf, am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" des Bundeslandwirtschaftsministeriums teilzunehmen. Bei dem Wettbewerb werden laut Ministerium Ideen und Vorhaben aus Dörfern prämiert, die das Dorfleben besonders attraktiv gestalten sollen. Mitmachen dürfen alle Dörfer und Gemeinden mit weniger als 3.000 Einwohnern.


"Engagierte Dorfgemeinschaften sind der Motor für ein gutes Leben auf dem Land", erklärt Falko Mohrs (SPD) in seiner Pressemitteilung. Daher begrüße er die neue Auflage des Dorfwettbewerbs. Mohrs bezeichnet ihn als wohl "wichtigsten Wettbewerb", um dörfliches Engagement zu würdigen. Demnach fände der Wettbewerb alle drei Jahre statt. In diesem Jahrgehe der Wettkampfindie 27. Runde. Laut der Website des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sollen hier Projekte und Ideen aus dem ländlichen Bereich belohnt werden, die das Zusammenleben auf dem Dorf verschönern und die Zukunft von ländlichen Gebieten gestalten. Am Ende zähle jedoch die Gesamtentwicklung des Dorfes. Neben Arbeitsplätzen und sozialen Einrichtungen nahe des Ortes, seien auch "ein interessantes kulturelles und Vereinsleben sowie eine attraktive Bau- und Grüngestaltung" wichtig. Teilnehmen können demnach Gemeinden und Dörfer mit weniger als 3.000 Einwohnern.

Wettbewerb soll helfen ländlicher Entwicklung helfen


Laut dem Bundesministerium für Landwirtschaft soll der Wettbewerb helfen, auf das Dorfleben aufmerksam zu machen. Man wolle einen Beitrag leisten, auf die nachhaltige und innovative Entwicklung des ländlichen Raumes hinweisen, gerade vor dem Hintergrund von demographischer Entwicklung und Klimawandel. Diese neuen Konzepte seien wichtig, um die Zukunft der Dörfer zu sichern. Daher würden die ersten drei Plätze mit Geldprämien belohnt. Dabei erhalte der erstplatzierte Ort 15.000 Euro, der zweitplatzierte 10.000 Euro und der dritte Platz 5.000 Euro. Mit einer schnellen Entscheidung der Jury ist jedoch nicht zu rechnen: Zwar beginne der Wettbewerb bereits im kommenden Jahr, die bundesweiten Ausscheidungen jedoch erst 2021.2022 träte die Jury dann ihre Reise durch die Dörfer an, die es in die bundesweite Endrunde geschafft hätten. Auf der Grünen Woche 2023 würde dann schließlich der Sieger bekannt gegeben. Bereits im vorherigen Wettbewerb konnten die Dörfer Räbke, Winnigstedt und Warberg prominent am Wettbewerb teilnehmen. Räbke konnte sogar eine Silbermedaille ergattern. Den Aufruf des Bundesministeriums für Landwirtschaft finden Sie hier.

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