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Unterirdische Müllcontainer: Lindentwete wird erneut aufgerissen

von Max Förster


In der Lindentwete wird es bald unterirdische Müllcontainer geben. Symboloto: Robert Braumann
In der Lindentwete wird es bald unterirdische Müllcontainer geben. Symboloto: Robert Braumann

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21.07.2016


Braunschweig. Im vergangenen Herbst wurden die Bauarbeiten an der Lindentwete beendet. Nun wird die Straße erneut aufgerissen. Grund dafür sind unterirdische Müllcontainer, die an der Lindentwete installiert werden sollen. Das Vorhaben wird mit 8.500 Euro von ALBA Braunschweig unterstützt und soll insgesamt 20.000 Euro kosten .


Grund dafür, dass die Installierung der unterirdischen Container nicht gleich mit der Straßensanierung vorgenommen wurde, liege darin, dass dieses Vorhaben nicht in der ursprünglichen Sanierungsplanung für die Lindentwete enthalten war, erklärt Rainer Keunecke, Pressesprecher der Stadt Braunschweig, auf Anfrage von regionalHeute.de. Dieser Einfall sei erst während der Bauausführung entstanden. "Es wäre jedoch nicht sinnvoll gewesen, diese Bereiche bei der Sanierung der Lindentwete auszusparen, bis über die Realisierung des unterirdischen Containerprojekts entschieden war, oder die Arbeiten gar zu unterbrechen", so Keunecke.

Zwei unterirdische Container


Zwei Container soll es in Zukunft in der Lindentwete geben, einen für Altpapier und einen für Glas. Vorteil der unterirdischen Container sei es, dass die freie Fläche später als zusätzliche Parkmöglichkeit genutzt werden kann, so die Stadt. Das Unternehmen ALBA, das dann für die Entleerung der Container verantwortlich sein wird, erklärte sich bereit, sich mit einem Sponsoring in Höhe von 8.500 Euro an den Kosten zu beteiligen.

Das wird gemacht


"Um im Schacht einen Container versenken zu können, musste ein Arbeitsbereich um den alten betonierten Schacht herum freigelegt werden, da zunächst die obere Abdeckung des Schachts abgetrennt werden muss. Außerdem wurde eine zweite Grube ausgehoben, um Platz für einen weiteren Container zu schaffen", erklärt Keunecke. "Dabei wurde auch bereits verlegtes Pflaster wieder aufgenommen."

Nicht der erste unterirdische Container


Das Projekt sei in der Tat ein Sonderfall, eben weil ein bestehender Schacht genutzt werden kann, heißt es weiter. Weitere Pläne dieser Art gebe es aktuell allerdings nicht. Im Einzelfall wurden aber auch schon in der Vergangenheit für Wertstoffe oder für Abfall ähnliche Lösungen gebaut, wie etwa die Wertstoffstation am Bankplatz oder der Unterflurabfallbehälter für Abfälle in der Neuen Straße.


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