Braunschweig. Am heutigen Dienstag beginnt vor dem Landgericht Braunschweig der Prozess gegen einen 37-Jährigen, dem eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Das Besondere: Die Tat soll sich Ende Oktober 2024 in London zugetragen haben. Das geht aus der Pressevorschau des Landgerichts hervor.
Der Angeklagte und eine Bekannte sollen unter anderem am Tattag, dem 31. Oktober 2024, auf dem Schlafsofa eines gemeinsamen Freundes in London genächtigt haben, welchen sie zusammen besucht hätten. Der Angeklagte habe vor Begehung der Tat mehrfach die Nähe des späteren Opfers gesucht, welches aber mitgeteilt habe, dass sie ihrem Freund nicht „fremdgehe“ und keinen sexuellen Kontakt zum Angeklagten wünsche. Trotzdem habe der Angeklagte den Schlaf der Zeugin ausgenutzt, um diese zu vergewaltigen, so der Vorwurf.
Warum Braunschweig?
Warum wird der Fall in Braunschweig verhandelt? "Das Landgericht Braunschweig ist zuständig, da der Angeklagte im Bezirk des Landgerichts Braunschweig wohnhaft ist", teilt Gerichtssprecherin Lisa Rust auf Anfrage mit. Fortsetzungstermine sind für den 25. und 27. Februar angesetzt.

