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Verkehrsinfrastruktur verbessern: 15 Projekte in der Region werden vom Land gefördert

Bis zu 75 Prozent der Kosten werden übernommen.

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Symbolbild Foto: regionalHeute.de

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29.12.2020

Hannover. Unmittelbar nach den Beschlüssen des Niedersächsischen Landtags zum Haushalt 2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung das Jahresbauprogramm 2021 zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Landkreisen, Städten und Gemeinden veröffentlicht. Im kommenden Jahr werden 79 neue kommunale Bauvorhaben mit Landeszuschüssen aus dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGFVG) gefördert. Das teilt das Ministerium in einer Pressemitteilung mit. Aus unserer Region werden 15 Projekte gefördert.



Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Auch im nächsten Jahr stehen wieder 75 Millionen Euro im Landeshaushalt bereit, mit denen wir kommunale Straßen- und Radwegevorhaben in Niedersachsen mit bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten fördern. Trotz extrem schwieriger Rahmenbedingungen infolge der Corona-Pandemie können wir damit diese wichtigen Leistungen des Landes für die Landkreise, Städte und Gemeinden in gewohnter Höhe sicherstellen. Besonders erfreulich ist, dass alle von den Kommunen eingereichten Förderanträge positiv beschieden werden konnten."

Die geförderten Maßnahmen in unserer Region


Stadt Braunschweig:
- Ausbau des Knotenpunktes Mascheroder Weg / Senefelder Straße zu einem Kreisverkehr

Landkreis Gifhorn:
- Neubau eines Radweges im Zuge der K61 zwischen Meine und Abbesbüttel
- Neubau eines Radweges im Zuge der K56 zwischen Adenbüttel und Lagesbüttel
- Ausbau der K85 zwischen Giebel und Kaiserwinkel



Landkreis Goslar:
- Ausbau der Marienburger Straße in Goslar-Jürgenohl mit Neubau eines Kreisverkehres
- Ausbau der Sägemüllerstraße im Stadtteil Clausthal (Clausthal-Zellerfeld)
- Ausbau der K53 zwischen Bornhausen und der B248

Landkreis Peine:
- Ausbau der K52 in der Ortsdurchfahrt Denstorf
- Ausbau der K43 in der Ortsdurchfahrt Eddesse
- Neubau der Ziegeleistraße zwischen Meierkamp und der B494 mit Bau eines Kreisverkehrs Ziegeleistraße/B65/Ackerrain (Gemeinde Hohenhameln)
- Neubau der Straße Ackerrain zwischen der B494 und der K35 als Lückenschluss (Gemeinde Hohenhameln)
- Ausbau des Radwegabschnitts Virchowstraße / Kommerzienrat-Meyer-Allee mit Neubau der Brücke über die B65 und Mittellandkanal („Hertha-Peters-Brücke“) (Peine)

Landkreis Wolfenbüttel:
- Ersatzneubau des Brückenbauwerks der K49 über die Meesche (Wolfenbüttel)
- Ausbau der Heinrich-Eberhardt-Straße zwischen der Wilhelm- Mast-Straße und der K90 (Wolfenbüttel)
- Ausbau der Mascheroder Straße zwischen der K48 und der Stadtgrenze (Wolfenbüttel)

"Verkehrssicherheit erhöhen"


"Ich freue mich, dass im Bereich des hiesigen Straßenbauamtes auch drei Bauvorhaben in Wolfenbüttel mit aufgenommen worden sind, die vom Landkreis beziehungsweise der Stadt Wolfenbüttel beantragt worden waren", erklärt der Wolfenbütteler CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg in einer Pressemitteilung. "Die direkte Unterstützung kommunaler Straßenbauvorhaben durch das Land Niedersachsen wird auch weiterhin von großer Wichtigkeit sein und muss weiter unterstützt werden, um beispielsweise die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auch den Anforderungen an die Ausweitung des Radverkehrs gerecht zu werden", so Oesterhelweg weiter.

„Die Aufrechterhaltung der Verkersinfrasruktur ist eine wesentliche kommunale Aufgabe“, ergänzt der Peiner CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett ebenfalls in einer Pressemitteilung. „Dass diese wichtigen Infrastrukturmaßnahmen durch das Land Niedersachsen mit erheblichen finanziellen Mitteln im Landkreis Peine unterstützt werden, zeigt, dass das Land die Peiner Region nicht nur beim Ausfall der Gewerbesteuer unterstützt, sondern auch in der Unterhaltung von Straßen, Brücken und insbesondere auch Radwegen“, betont Plett.


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