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Verstärkung für die Stadtjugendpflege



Goslar

Verstärkung für die Stadtjugendpflege

von Alec Pein


Am 1. Juni nahm Sanja Schlicht ihre Arbeit bei der Goslarer Stadtjugendpflege auf.  Foto: Alec Pein
Am 1. Juni nahm Sanja Schlicht ihre Arbeit bei der Goslarer Stadtjugendpflege auf. Foto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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Goslar. Frischer Wind bei der Stadtjugendpflege: Mit doppelter Kraft können sich nun Martin Sänger und die neue Mitarbeiterin Sanja Schlicht in einen arbeitsreichen Sommer stürzen.

Da ihre Stelle fast ein Jahr unbesetzt blieb, freut sich Stadtjugendpfleger Martin Sänger besonders auf  Team-Arbeit, denn genau darauf käme es bei der Jugendpflege an, so Sänger. Am Mittwoch trat Sanja Schlicht pünktlich zum Monatsanfang ihre Stelle als pädagogische Mitarbeiterin in der Stadtjugendpflege an. Als erste Amtshandlung standen die Verteilung und Vorstellung des Ferienpasses auf dem Plan (regionalHeute.de berichtete). Im Gespräch mit regionalHeute.de stellte sich die neue pädagogische Mitarbeiterin vor. Nach ihrem Master-Studium im Bereich soziale Arbeit, verbrachte die 28-Jährige weitere Zeit an der Uni Vechta und arbeitete dort als Studienkoordinatorin. Derzeit lebt sie in Ilsenburg und pendelt von dort aus an ihren neuen Arbeitsplatz im Jugendzentrum. Nach ihren persönlichen Interessen gefragt, antwortet sie sofort "Brasilien". Dort habe sie ein Auslandssemester verbracht. Seitdem reise sie regelmäßig dort hin und spreche mittlerweile auch Portugiesisch. Einen Wunsch wagt sie daher zu äußern: Ein Traum wäre es, einen Austausch mit Brasilianischen Jugendlichen zu organisieren. Sanja Schlicht interessiert außerdem die Erlebnispädagogik. Innerhalb eines Praktikums während des Studiums durfte sie dieses Themengebiet bereits praktisch erfahren und war begeistert. Ohnehin sei sie gerne draußen und genieße die Natur.

Zuerst ist aber ein arbeitsreicher Sommer zu meistern. Um nur einige Punkte zu nennen: Das Ferienpassprogramm, das parlamentarische Frühstück und der Besuch der israelischen Jugendgruppe, für den im Übrigen noch Gastfamilien gesucht werden, halten die Stadtjugendpfleger über die Sommermonate auf Trab. Nebenbei sollen Gespräche geführt und neue Projekte entwickelt werden. Eines der Ziele werde in Zukunft die Annäherung des Jugendangebotes an die aktuellen Interessen der jungen Leute in den Bereichen Kunst, Kultur und Technik sein, erklärt Sänger. Dafür wolle man sich auch verstärkt den modernen Medien zuwenden. Erste Ideen gehen in Richtung Programmierung oder "Kunst im öffentlichen Raum".


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