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Verträge für die Leitstelle unterzeichnet



Braunschweig | Wolfenbüttel

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Verträge für die Leitstelle unterzeichnet

von Robert Braumann


Christiana Steinbrügge, Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Franz Einhaus bei der Unterzeichnung. Foto/ Video: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Braunschweig. Wolfenbüttel, Peine und Braunschweig finanzieren gemeinsam die Kosten einer neuen Regionalleitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Die Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel, Christiana Steinbrügge, der Landrat des Landkreises Peine, Franz Einhaus und Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth haben am Dienstag die Finanzierungsverträge über den Neubau eines Führungs- und Lagezentrums mit einer Integrierten Regionalleitstelle an der Feuerwehrstraße, gegenüber der Hauptfeuerwache, unterzeichnet.


An den Kosten für die Integrierte Regionalleitstelle beteiligen sich die beiden Landkreise jeweils zu 20 Prozent. Sie werden die jeweiligen Beträge über einen Zeitraum von 30 Jahren über laufende Entgeltzahlungen erbringen. Zudem beteiligen sie sich anteilig an den Betriebskosten. Zuvor hatten der Rat der Stadt Braunschweig und die beiden Kreistage den vereinbarten Konditionen zugestimmt. Damit werde ein Leuchtturmprojekt der regionalen Zusammenarbeit für die Zukunft gesichert, sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth. Die Regionalleitstelle gibt es als gemeinsames Projekt der drei Gebietskörperschaften seit 2006. Sie ist bisher im Gebäude der Hauptfeuerwache untergebracht. Zudem muss das Gebäude in den kommenden Jahren saniert werden. Landrätin Christiana Steinbrügge sagte dazu: „Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Braunschweig und den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel innerhalb einer gemeinsamen Leitstelle hat in der Vergangenheit gut funktioniert." Mit der Weiterführung würde auch die Sicherheit der Wolfenbüttler Bürger weiterhin auf einem hohen Stand gehalten. Beide äußern sich am Mikro von regionalHeute.de: 


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Landrat Franz Einhaus lobte die Synergie-Effekte, die sich durch die Kooperation ergeben würden: 


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Die Stadt Braunschweig wird den Neubau planen und errichten. In dem neuen Gebäude werden auch Räume für den Katastrophenschutzstab der Stadt Braunschweig eingerichtet. Darüber hinaus werden die Führungskräfte und die Verwaltungsabteilung des Fachbereiches Feuerwehr dort künftig effizient arbeiten können. Ihre Räumlichkeiten in der Hauptfeuerwache reichen ebenfalls nicht mehr aus. Die entsprechenden Kosten trägt die Stadt Braunschweig allein, nur die Kosten für die Leitstelle werden unten den drei Partnern aufgeteilt. Im Vorfeld war ein Kostenrahmen von 13,3 Millionen Euro angesetzt worden. Erstmals belastbar können die Kosten allerdings erst beziffert werden, wenn die bereits beauftragte Entwurfsplanung vorliegt. Damit wird im Sommer gerechnet. Abhängig vom Planungsfortschritt wird voraussichtlich im Jahresverlauf 2017 mit dem Bau begonnen werden können. Mit mindestens zwei Jahren Bauzeit wird gerechnet.


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