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Vertragsunterzeichnung: Konzept für südliche Dessauer Straße


Stadt und NEULAND Wohnungsgesellschaft bei der Vertragsunterzeichnung. Von links sitzend: Hans-Dieter Brand (Geschäftsführer NEULAND), Oberbürgermeister Klaus Mohrs; von links stehend: Christian Teigeler (Stadt Wolfsburg - Stadtplanung), Erster Stadtrat Werner Borcherding. Foto: Stadt Wolfsburg
Stadt und NEULAND Wohnungsgesellschaft bei der Vertragsunterzeichnung. Von links sitzend: Hans-Dieter Brand (Geschäftsführer NEULAND), Oberbürgermeister Klaus Mohrs; von links stehend: Christian Teigeler (Stadt Wolfsburg - Stadtplanung), Erster Stadtrat Werner Borcherding. Foto: Stadt Wolfsburg

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21.10.2016

Wolfsburg. Am vergangenen Mittwoch unterzeichneten die Stadt Wolfsburg und die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH den städtebaulichen Vertrag zur Förderung des Rückbaus Dessauer Straße 14 - 34, gab die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung bekannt.



In enger Abstimmung seien die Stadt Wolfsburg und die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH derzeit mit den Vorbereitungen zur Neuordnung der südlichen Dessauer Straße befasst. Planung und Umsetzung des Konzepts würden im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“, einem der Städtebauförderungsprogramme des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Bundesländer, gefördert.
Mit dem Ankauf der Fondsimmobilien im Sanierungsgebiet Westhagen durch die NEULAND im Jahr 2015 ergäbe sich nun die Möglichkeit einer kompletten städtebaulichen Neuordnung durch den Rückbau der Gebäude Dessauer Straße 14 bis 34 und die anschließende Neubebauung des Grundstücks unter Einbeziehung der östlich angrenzenden Freiflächen. Gegenstand des Vertrages ist der Rückbau des Objektes Dessauer Straße 14 bis 34 mit insgesamt 215 Wohneinheiten in zwei Abschnitten: 1. kurzfristiger Abriss des leerstehenden Südteils (Nr. 24-34). Die Nr. 22 bleibt aus statischen Gründen einstweilen bestehen. 2. Abriss des zur Zeit noch bezogenen Nordteils (Nr. 14 bis 20 und der Nr. 22) nach Umsetzung der Mietparteien (zur Zeit noch circa 60). Dieser Rückbau wird mit maximal drei Millionen Euro aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ gefördert. Die Fördermittel werden zu 2/3 aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen im Rahmen des „Soziale Stadt“-Programms und zu 1/3 aus städtischen Mitteln aufgebracht. Für die Neubebauung sei zunächst ein städtebaulicher Wettbewerb geplant, der noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs solle die Basis für die Neubebauung des geräumten Grundstückes und der östlich angrenzenden Flächen inklusive des angrenzenden Bereiches des ehemaligen Freizeitparks West(hagen) bilden. Ziel sei mindestens der Ersatz der 215 wegfallenden Wohnungen.
Oberbürgermeister Klaus Mohrs sieht in dem Projekt die einmalige Chance einer städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils Westhagen: „Mit dem Rückbau der Hochhäuser in der Dessauer Straße kann eines der zentralen Ziele der Stadterneuerung in Westhagen am Ende glücklich umgesetzt werden. Die überaus positive Entwicklung, die Westhagen in den letzten 15 Jahren genommen hat, wird hierdurch noch einmal unterstrichen und auch im Stadtbild - an der höchsten Stelle des Stadtteils - sehr deutlich erkennbar werden. Die städtebaulichen Möglichkeiten, die sich hier ergeben, bedeuten die größte Entwicklungschance seit der Erschließung des Stadtteils in den 1970er Jahren. Diese Chance werden wir nutzen.“
NEULAND Geschäftsführer Hans-Dieter Brand lobe die Möglichkeit einer Neuordnung des Stadtteils: „Die NEULAND hat fast 2000 Wohnungen in ihrem Kernbestand in Westhagen. 215 davon entfallen allein auf die Dessauer Straße 14 bis 34. Der Rückbau dieser Gebäude bietet die Chance für eine vollständige Neuordnung und damit zukünftige Aufwertung dieses für Westhagen außerordentlich wichtigen Stadtraumes.“


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