whatshotTopStory

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Ehrennadel vergeben


Von links: Michael Gandt - Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Bezirksverband Braunschweig, 
Harald Bohne-Hagen, 
Landrat Dr. Andreas Ebel – Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Kreisverband Gifhorn. Foto: Landkreis Gifhorn
Von links: Michael Gandt - Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Bezirksverband Braunschweig, Harald Bohne-Hagen, Landrat Dr. Andreas Ebel – Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Kreisverband Gifhorn. Foto: Landkreis Gifhorn

Artikel teilen per:

09.11.2016

Gifhorn. Zur jährlichen Mitgliederversammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Kreisverband Gifhorn begrüßte der 1. Vorsitzende Landrat Dr. Ebel am 3. November im Rittersaal des Gifhorner Schlosses etwa 60 Mitglieder und Interessierte, so der Landkreis Gifhorn.



In seiner Begrüßung wies der 1. Vorsitzende darauf hin, dass das Andenken an die Gefallenen und die anderen Opfer der Kriege wachzuhalten, eine zentrale Aufgabe des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sei und bleibe. Die Gräber, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflege, würden nicht nur an die Toten erinnern, sie seien auch Mahnung, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. Landrat Dr. Ebel: „Ein Leben in Frieden und Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Durch die aktuelle Flüchtlingssituation erfahren wir gerade jetzt wieder hautnah, was die Folgen von Krieg und Zerstörung sind.“ Im Rahmen der Versammlung bedankte sich der 1. Vorsitzende Landrat Dr. Ebel bei Harald Bohne aus Hagen für sein langjähriges Engagement bei der Haus- und Straßensammlung in Hagen und Mahnburg und überreichte ihm als Dank eine Urkunde und die bronzene Ehrennadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ebenfalls für eine Ehrung vorgesehen waren Wolfgang Müller aus Ummern (bronzene Ehrennadel), Ulrich Weichsel aus Knesebeck (silberne Ehrennadel) und Elisabeth Schmechel aus Brechtorf (goldene Ehrennadel). Diese waren nicht anwesend, die Urkunden und Nadeln würden ihnen zugesandt.
Während der Versammlung wurde der Film „Vermisst zwischen Don und Wolga“ gezeigt. In diesem Film schilderte der langjährige Umbetter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Hans Schildberg seine langjährige Arbeit und seine Erfahrungen im südlichen Russland. Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Braunschweig Michael Gandt beantwortete anschließend Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Umbettungsmaßnahmen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In seinem Bericht wies der Kreisgeschäftsführer Armin Bunk auf die Einweihung einer Geschichts- und Erinnerungstafel am 03.05.2016 in Rühen hin. Diese Informationstafel, die auf dem evangelischen Friedhof in Rühen aufgestellt ist, erinnere an das Sterben von Neugeborenen und Kleinkindern in der Ausländerkinder-Pflegestätte in Rühen. Armin Bunk berichtete außerdem, dass die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes im letzten Jahr 22.192 Euro zum Ergebnis hatte. Das Sammelergebnis sei damit um über 1.100 Euro geringer als das aus dem Jahr 2014. Zum Mitgliederbestand des Kreisverbandes informierte er, dass dieser weiter rückläufig sei. Zu Beginn des Jahres gehörten dem Gifhorner Kreisverband insgesamt 414 Mitglieder an, im Jahr davor waren es 447 Mitglieder. Er erklärte, dass der Grund in der Altersstruktur der Mitglieder des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auszumachen sei. So sei zu erwarten, dass sich die Tendenz der sinkenden Mitgliederzahlen auch in Zukunft weiter fortsetzen werde. Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Braunschweig Michael Gandt gab einen Überblick über die Arbeit des Bezirksverbandes im vergangenen Jahr. Im Gebiet des Bezirksverbandes wurden bei der Haus- und Straßensammlung 2015 insgesamt rund 131 000 Euro gesammelt. Es fanden Benefizkonzerte des Heeresmusikkorps Hannover und des Polizeiorchesters Niedersachsen statt, bei denen jeweils vierstellige Erlöse zu Gunsten des Volksbundes erzielt werden konnten. Die Zusammenarbeit mit Schulen und dem Reservistenverband konnte weiter vertieft werden.


zur Startseite