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Salzgitter: Opfer mit Schlagstöcken und Baseballschläger aufgelauert



Salzgitter

Vor der Haustür aufgelauert: Opfer mit Schlagstöcken und Fäusten attackiert

Mit mindestens acht weiteren Personen hatten die Männer es auf Wertgegenstände des Opfers abgesehen. Nun müssen sie sich vor Gericht verantworten.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Thorsten Raedlein

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Braunschweig. Am heutigen Donnerstag müssen sich zwei 29 und 39 Jahre alte Männer vor dem Braunschweiger Landgericht wegen schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Angeklagten sollen zusammen mit mindestens acht weiteren, unbekannten Personen am 24. Juli 2018 zu der Wohnung eines Zeugen aus Salzgitter gefahren sein. Dort hätten sie dem Opfer mit Teleskopschlagstöcken, Baseballschlägern und Reizgas aufgelauert, um an Wertgegenstände zu gelangen. Dies geht aus einer Prozessvorschau des Landgerichts hervor.



Als das Opfer aus der Tür getreten sei, hätten die Angeklagten in wechselnder Beteiligung mit Schlagstöcken und Fäusten auf ihn eingeschlagen. Dabei habe das Opfer Verletzungen an Kopf, Oberkörper, Schulter und Thorax erlitten. Seinen Rucksack hätten sie dem Opfer entrissen und nach Wertgegenständen durchsucht. Aus dem Rucksack des Opfers hätten sie unter anderem 150 Euro Bargeld entnommen sowie ein Handyladegerät. Als ein Zeuge dem Opfer zur Hilfe geeilt sei, sei auch dieser mit Fäusten attackiert worden. Ferner hätten die Angeklagten in dem Hausflur Reizgas eingesetzt und der herbeigeeilte Zeuge sei ohnmächtig geworden und anschließend gestürzt.

Die Verhandlung wird am 25., 29. und 30. November fortgesetzt. Ursprünglich sollte der Prozess bereist im April stattfinden, wurde aber verschoben.


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