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Vorbereitung auf mehr Elektromobilität

von Alec Pein


Symbolfoto: Alec Pein
Symbolfoto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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06.09.2016




Goslar. Die Stadt Goslar hat mit den Projektpartnern Landkreis Goslar, Berg- und Universitätsstadt Clausthal und dem Landkreis Osterode eine Förderung zur Entwicklung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes beantragt und eine Zusage über 63.994 Euro für das Jahr 2017 erhalten. Unter der gemeinsamen "Plattform für Elektromobilität Harz" sollen die Bestrebungen der einzelnen Partner in diesem Bereich gebündelt und Kanalisiert werden. Der städtische Finanzausschuss wird heute darüber beraten.

Mit der Erstellung des Konzeptes zu einem Gesamtpreis von 79.992 Euro soll die TU Clausthal beziehungsweise das Energieforschungszentrum Niedersachsen beauftragt werden. Die Differenz zwischen Fördersumme und den bisher veranschlagten tatsächlichen Kosten sollen die Energie Ressourcen Agentur Goslar e.V. und Stadtbus mit je 8.000 Euro Beteiligung gedeckt werden.

Elektrofahrzeuge für Kommunen und ÖPNV



Die Antragsteller gehen davon aus, dass durch die Elektromobilität als "Systeminnovation" Veränderungen bei Automobil-, Energie und auch Tourismuswirtschaft mit sich bringen wird, die auch Einfluss auf die Kommunen hätte. Ziel ist es, das neue Elektromobilitätskonzept mit 100 Prozent regional erzeugtem, regenerativem Strom zu verbinden. In einem ersten Schritt sollen die Möglichkeiten des Einsatzes von Elektrofahrzeugen in den kommunalen Flotten geprüft. Weitere Elektrofahrzeuge könnten ebenso im öffentlichen Nahverkehr zum Einsatz kommen. Elektronisch betriebene Fahrzeuge sollen Stück für Stück Diesel- und Benzinfahrzeuge ersetzen. Konkret in Planung sind ist bereits die Beschaffung eines Elektroomnibusses für die Stadtbusflotte, der im Innenstadtbereich zum Einsatz kommen soll, sowie die Entwicklung eines E-Carsharing Systems in Clausthal.




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