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Vortrag im Kunstverein: Alltag, Kunst und Widerspruch



Wolfenbüttel

Vortrag im Kunstverein: Alltag, Kunst und Widerspruch


Ausstellung Boris Mikhailov, Kunstverein, Foto: Archiv
Ausstellung Boris Mikhailov, Kunstverein, Foto: Archiv Foto: Sina Rühland

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Wolfenbüttel. Im Rahmen der Ausstellung »mit meinen EIGENEN augen« von Boris Mikhailov im Kunstverein Wolfenbüttel hält Maik Schlüter am Donnerstag, 12. Mai, um 19 Uhr einen Vortrag über das Werk des Künstlers.

Mikhailov, 1938 in der Ukraine geboren, ist ein obsessiver Bildermacher, der tradierte und akademische Ausdrucksformen der Fotografie ignoriert und stattdessen mit großer Intensität experimentelle Wege beschreitet. Immer wieder provoziert er heftige Widersprüche durch seine radikale Bildsprache, die Wahl seiner Sujets sowie durch seine politisch inkorrekten Kommentare. Boris Mikhailov gelingt es, die Betrachter in eigene Widersprüche zu verwickeln und stereotype Urteile über Bilder und Menschen als Klischeedenken zu entlarven. Das er dabei bis an die Schmerzgrenze des visuell Erträglichen geht ist Teil seines künstlerischen Selbstverständnisses. Der Vortrag stellt chronologisch ausgewählte Arbeiten seit 1968 bis heute vor und gibt somit einen guten Einblick in das facettenreiche Oeuvre des Künstlers, der nicht zuletzt als Chronist der sowjetischen und postsowjetischen Gesellschaft internationales Renommee genießt.

Der Eintritt zur Veranstaltung in der Reichsstraße 1 ist frei.


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