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Warnstreik im öffentlichen Dienst



Peine

Warnstreik im öffentlichen Dienst


Symbolbild Foto: Sina Rühland
Symbolbild Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Peine. Am kommenden Dienstag den 5. April ruft die ver.di alle Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes sowie der kommunalen Ver- und Entsorgungsbetriebe in Peine zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Dies teilt die Gewerkschaft in einer Pressemeldung mit.

Die Streikenden treffen sich ab 8 Uhr zum „Streikfrühstück“ im Gewerkschaftshaus Peine. Um 10 Uhr ziehen sie über die Wallstraße und Gröpern in die Peiner Innenstadt zum Gunzelin Denkmal, wo sie mit einer Aktion um 10:15 Uhr auf ihr Anliegen aufmerksam machen wollen.


Die Kreisverwaltung rechnet deshalb, wie sie in einer Meldung mitteilt, mit zum Teil massiven Beeinträchtigungen im Dienstbetrieb, die bis hin zu Schließungen einzelner Bereiche führen können.Da im Vorfeld noch keine Klarheit darüber besteht, wie viele Mitarbeiter aus welchen Bereichen sich an den Streikmaßnahmen beteiligen werden, können bislang auch noch keine Aussagen darüber getroffen werden, welche Bereiche möglicherweise betroffen sind.

Sollte es zu Schließungen kommen, werden diese ab Montag jeweils aktuell nach Bekanntwerden auf der Kreis-Homepage veröffentlicht. Derzeit ebenfalls in ihrem Umfang noch nicht abschätzbare Beeinträchtigungen kann es auch im Betriebsablauf der Abfallwirtschaft geben. Bei entsprechender Teilnahme der Mitarbeiter am Streik kann es zu zeitlichen Verzögerungen während der Abfuhr kommen. Die Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetriebe des Kreises sind bemüht, den normalen Abfuhrplan von Restmüll- oder Biotonnen einzuhalten. Eine Entsorgung der Wertstoffinseln jedoch kann möglicherweise nicht in vollem Umfang gewährleistet werden.

Außerdem kündigt ver.di an, dass voraussichtlicht folgende Kitas geschlossen bleiben:

Rasselbande in Handorf, Hort und Kita Lummerland, Hort Sonnenblume, Kita Abenteuerland. Im Eulennest und der Kita Löwenzahn findet voraussichtlich nur eine Notbetreuung statt. Weitere Schließungen sind möglich. Eltern können sich an die Stadt Peine wenden.


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