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Was brauchen Gründer, um zu gründen?



Wolfenbüttel

Was brauchen Gründer, um zu gründen?


Die FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling und Christian Grascha tauschten sich von Leanact-Mitbegründer und Geschäftsführer Hadi Ghorashi über die Bedürfnisse junger Unternehmer aus (v. li.). Foto: Kevin Machura
Die FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling und Christian Grascha tauschten sich von Leanact-Mitbegründer und Geschäftsführer Hadi Ghorashi über die Bedürfnisse junger Unternehmer aus (v. li.). Foto: Kevin Machura Foto: privat

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Wolfenbüttel. Eine kleine Firma aus Wolfenbüttel will Bürgern einen großen Gefallen tun – wie, das ließen sich die beiden FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling und Christian Grascha kürzlich bei einem Besuch erklären. Das teilt die FDP Wolfenbüttel mit.



Leanact heißt das Start-Up, das Bürgerservice in Behörden per App verbessern will. „Das interessiert uns als Kämpfer für Bürokratieabbau und Digitalisierung natürlich auch inhaltlich“, fand Försterling, „aber im direkten Gespräch mit den jungen Gründern ging es vor allem um deren Wünsche.“

Was Start-Ups brauchen und wie die Politik dabei helfen kann, ließen sich die beiden Freidemokraten aus erster Hand berichten. Vorher hatten sie bereits mit Prof. Dr. Reza Asghari gesprochen, der das an der Ostfalia angesiedelte „Entrepreneurship Center“ leitet. Nachholbedarf sahen sowohl Asghari als auch die Gründer, und beide Seiten sahen ihn an ähnlichen Stellen. Forschungsergebnisse etwa gebe es zwar zuhauf, doch beklagten Gründer wie Professor, dass es dem Land weder Förderung noch Prämierung wert sei, diese dann in eine ökonomische Nutzung zu überführen.

Die FDP hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Gründerkultur in Niedersachsen weiterzuentwickeln. „Wir wollen junge Menschen dabei unterstützen, ein Unternehmen zu gründen“, sagt Björn Försterling. „Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt und bei Gelingen Arbeitsplätze schafft, sollte dabei von der Politik nicht auch noch Steine in den Weg gelegt bekommen – im Gegenteil.“ Im Gespräch mit jungen Unternehmern sei aber zu erkennen, dass noch einiges an Geröll wegzuräumen sei.


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