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Weihnachtsflimmern setzt zum großen Finale an



Wolfenbüttel

Weihnachtsflimmern setzt zum großen Finale an


Jürgen Lossau drehte mit einer Nizo Super-8-Filmkamera von 1976 auf dem Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt. Foto: stadtflimmern
Jürgen Lossau drehte mit einer Nizo Super-8-Filmkamera von 1976 auf dem Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt. Foto: stadtflimmern

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Wolfenbüttel. Über 5.300 Besucher haben das Weihnachtsflimmern an den vergangenen Adventswochenenden bereits gesehen. Jetzt gibt es einen weiteren Grund im Ratskeller vorbeizuschauen: Jürgen Lossau und sein Team filmten am ersten Adventssonntag mit drei Super 8-Kameras das Treiben auf dem Markt. Der Film wird am Freitag und Samstag von 14 bis 21 Uhr gezeigt.



„Wir sind total überwältigt vom großen Zuspruch für unsere Installation“, freut sich Jürgen Lossau. Viele Wolfenbütteler wollten die Filmstreifen mit Weihnachts- und Silvesterfeiern aus den 1970er Jahren unbedingt sehen. „Einige kamen sogar an jedem Tag vorbei, um nach ausgewechselten Szenen zu suchen“, sagt Lossau. Die 50 Eumig-Projektoren und die extra gefertigten Drahtkonstruktionen für die Endlosschleifen der Filme haben gut durchgehalten.

Die Vorführung, der von Wolfenbüttelern eingereichten alten Filme, ist nun abgeschlossen. Am kommenden Donnerstag führt das stadtflimmern-Team von 14 bis 18 Uhr Trickfilme für Kinder vor. Und am 22. sowie 23. Dezember kommt es schließlich zum Höhepunkt des Projekts: „Wir zeigen neu auf Super 8 gedrehte Filme, die am ersten Advent entstanden sind. Denn das Filmmaterial ist auch heute noch zu haben. Auf hochempfindlichem Negativfilm drehten Lossau und sein Mitarbeiter Gene Schulten während des Schneefalls und am Abend auf dem Weihnachtsmarkt.

Szenen von heute in Optik vergangener Zeiten


Das Filmmaterial ging dann für die Entwicklung zu einem Berliner Labor. Dies ist weltweit der einzige Ort, an dem man von Schmalfilmen Positivkopien anfertigen lassen kann. Vergangenen Montag wurden die Ergebnisse abgeholt und begutachtet: „Alles ist gut belichtet. Es ist schon schräg, wenn man Szenen aus der Jetzt-Zeit auf einem Material des vergangenen Jahrhunderts sieht. Das wirkt wie aus der Zeit gefallen“, sagt Lossau.

Wer sich in den Aufnahmen wiederfinden möchte oder einfach mal in den nostalgischen Blick auf den Weihnachtsmarkt eintauchen will, kann dies Freitag und Samstag von 14 bis 21 Uhr tun.

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