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Weihnachtsmarkt: Kritik am Abbau von Fahrradabstellanlagen

von Werner Heise


Mehrere Fahrradabstellanlagen rund um den Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt wurden abgebaut. Symbolfoto: Jan Borner
Mehrere Fahrradabstellanlagen rund um den Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt wurden abgebaut. Symbolfoto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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23.11.2016

Wolfenbüttel. Der Abbau von 36 Fahrradabstellanlagen rund um den Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt führte im Bauausschuss zu Kritik vom Grünen-Bürgermitglied und Vorstand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Wolfenbüttel (ADFC), Thilo Neumann.


Seiner Ansicht nach führe der Abbau zu einem wilden Abstellen von Fahrrädern oder gar den Umstieg aufs Auto, was beides nicht zielführend sei. "Was ist noch zu retten?", fragte Neumann und lehnte zugleich den als Fahrradparkmöglichkeit ausgewiesenen "dunklen Platz an der Hauptkirche" ab. Der ADFC habe im Vorfeld seine planerische Mithilfe an einem Fahrradpark-Konzept für den Weihnachtsmarkt angeboten, die von der Stadt jedoch nicht in Anspruch genommen worden sei. Bürgeramtsleiter Jörn Illemann entgegnete Neumanns Kritik, dass man die Anlagen aufgrund freizuhaltender Rettungswege für die Feuerwehr und der Standplätze für den Markt hätte abbauen müssen. Für Anregungen für das kommende Jahr sei man offen, für Änderungen in diesem Jahr sehe er jedoch keine Möglichkeit. Nach Ansicht der Radverkehrsbeauftragten der Stadt Wolfenbüttel, Valerie Dubiel, habe man in diesem Jahr mit dem Platzangebot an der Hauptkirche bereits einen großen Schritt nach vorn gemacht. "Zur Zeit haben wir leider keine anderen Flächen zur Verfügung", erklärt Dubiel im Gespräch mit regionalHeute.de. Sie findet den Abbau der Anlagen auch nicht gut, wisse aber, dass dies notwendig sei. Man wolle sich von Jahr zu Jahr verbessern und stehe hierfür auch im engen Kontakt mit dem ADFC.


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