Goslar

Weißer Ring fordert mehr Solidarität für Opfer

Das Opferentschädigungsgesetz (OEG) muss bekannter werden, sagt der Weiße Ring Goslar

Koschig, (ganz links) präsentiert einen Teil seiner ehrnamtlichen MitarbeiterInnen sowie das Ehepaar Wietig, seit 25 Jahren wichtige Supporter des WEISSEN RINGES im Landkreis Goslar        sitzend: Dank für 10 Jahre Mitarbeit beim WEISSEN RING Jürgen Reinecke; Mitarbeiterin Renate Wolf scheidet nach 15 Jahren aus sowie Thomas und Maria Wietig
Koschig, (ganz links) präsentiert einen Teil seiner ehrnamtlichen MitarbeiterInnen sowie das Ehepaar Wietig, seit 25 Jahren wichtige Supporter des WEISSEN RINGES im Landkreis Goslar sitzend: Dank für 10 Jahre Mitarbeit beim WEISSEN RING Jürgen Reinecke; Mitarbeiterin Renate Wolf scheidet nach 15 Jahren aus sowie Thomas und Maria Wietig Foto: Giuliano Wietig

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16.09.2020

Goslar. Beim Mitarbeitertreffen der Außenstelle Goslar im Langelsheimer Hotel zum Löwen, dankte der Leiter Günter Koschig den Betreibern Maria und Thomas Wietig mit Blumen und einem persönlichen Buchpräsent von Profiler Axel Petermann für die über 25jährige Unterstützung. Im Rahmen von Präventionsaktionen, Sportler setzen Zeichen und der Goslarer Zivilcouragekampagne, konnten so, gemeinsam mit der GdP, viele Kinder und Jugendliche mit sinnvollen Freizeitaktivitäten erreicht werden. „Prominente, wie Bibiana Steinhaus, Dennie Klose, Ron Matz oder Fadi Saad, halfen dabei kräftig mit“, so Koschig.


Für 10-jährige bzw. 15jährige Mitwirkung dankte der Außenstellenleiter ebenfalls seinem Mitarbeiter Jürgen Reinecke sowie seiner Mitarbeiterin Renate Wolf. „Sie Beide haben das Leid der Kriminalitätsopfer durch ihr großes Engagement als tragende Säulen in meiner gemildert .Mit Empathie, Geduld und großem Fachwissen, konnten sie so den Betroffenen wieder neue Perspektiven und Lebensmut vermitteln“, so Koschig bei seiner Laudatio. Insbesondere über das Opferentschädigungsgesetz (OEG) konnten Heil- und Kurmaßnahmen und bei Bedarf auch Rentenzahlungen, jeweils beim zuständigen Versorgungsamt, realisiert werden.

„Leider ist das OEG, selbst bei vielen Juristen noch zu unbekannt“, so Renate Wolf, die viele Kriminalitätsopfer seit 1985 zu Gerichtsverhandlungen begleitet hatte. „Wir sind dankbar, dass sie sich nicht nur ehrenamtlich als Schöffin beim Landgericht Braunschweig, sondern auch beim WEISSEN RING, engagiert hatten“, so Koschig.

Der seit 35 Jahren ehrenamtlich tätige Opferhelfer fordert zugleich alle gesellschaftlichen Bereiche zum klaren Bekenntnis für die notwendige Verbesserung der rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Situation der Geschädigten auf. Es darf nicht sein, dass der Staat beim Schutz vor Kriminalität versagt und dass viele Opfer erst vom WEISSEN RING vom Opferentschädigungsgesetz erfahren.


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