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Wenden will mehr Licht



Braunschweig

Wenden will mehr Licht

von Robert Braumann


Symbolbild: A. Donner
Symbolbild: A. Donner Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Die CDU im Stadtbezirksrat Wenden ist unzufrieden mit der Beleuchtung im Stadtteil – aus der Bevölkerungen würden immer wieder Beschwerden kommen - im Fokus liegt vor allem die Hauptstraße. 

"In der Winterzeit ist es schon während der Hauptgeschäftszeiten dunkel und Hindernisse auf den Gehwegen sind schlecht zu erkennen. Fußgänger werden auch von den Fahrzeugführern schlecht erkannt. In der Sommerzeit findet durch das Laub der Bäume zusätzlich eine Abschattung statt", heißt es in einem Antrag, in dem sich für die Wiedereinschaltung der Beleuchtung eingesetzt wird.  In der Bürgerfragestunde im Stadtbezirk sei zudem auf den tristen Eindruck hingewiesen worden, der sich dadurch in Wenden "breit" mache. Die fehlende Beleuchtung bewirke, dass Leute die Einkaufsmöglichkeiten der Hauptstraße weniger nutzen würden und lieber wo anders einkaufen gingen. Man habe die Sorge, dass durch mangelnde Kundschaft, sogar einige Läden schließen könnten. Die vor mehr als zehn Jahren mit Sparmaßnahmen begründete Abschaltung einiger Straßenlaternen, sei nicht mehr zeitgemäß. Durch neue LED-Technik könne man auch bei voller Beleuchtung sparsam Licht bereitstellen.

Kein vorzeitiger Ersatz


Stadtsprecher Rainer Keunecke sagte: "Im Rahmen des Haushalts-Konsolidierungsprogramms zur öffentlichen Beleuchtung, das vor einer Reihe von Jahren vom Rat verabschiedet wurde, wurden auch in Wenden Leuchten abgeschaltet. Im gesamten Stadtgebiet sind zirka 1.600 von insgesamt zirka 28.000 Leuchten betroffen. Konsolidierungsmaßnahmen wurden nur auf Hauptverkehrsstraßen, in Gewerbegebieten und auf der Stadtautobahn ergriffen. Die Festlegung erfolgte durch politische Beschlüsse." In den Ortsteilen Lehndorf, Bienrode, Stöckheim, Weststadt, Heidberg, Timmerlah, Magniviertel, Rautheim, Querum, Mascherode, Schwarzer Berg, Veltenhof und Watenbüttel würde man bereits LED-Leuchten einsetzen, überwiegend bei der normalen Straßenbeleuchtung, aber zum Beispiel auch am Ringgleis und bei einigen der historisierenden Straßenleuchten im Magniviertel. Er ergänzt: "Die Umrüstung auf LED erfolgt im Rahmen des Austausches der Quecksilberdampfhochdrucklampen und von Leuchtstofflampen; sowie bei Straßensanierungsmaßnahmen und beim Neubau von Beleuchtungsanlagen." Mit dieser Beleuchtung, könne man Einsparungen von zirka 25 Prozent bis 60 Prozent bei den Energiekosten erreichen. Es gäbe aber deutlich höhere Investitionskosten. "Deshalb erfolgt in der Regel kein vorzeitiger Ersatz vorhandener gut funktionierender Leuchten durch LED-Leuchten", so Keunecke. 

 


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