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Weniger Kinder im Straßenverkehr verletzt



Braunschweig

Weniger Kinder im Straßenverkehr verletzt

von Anke Donner


Im Jahr 2017 gab im Stadtgebiet von Braunschweig weniger Unfälle, bei denen Kinder beteiligt waren. Symbolfoto: Sina Rühland
Im Jahr 2017 gab im Stadtgebiet von Braunschweig weniger Unfälle, bei denen Kinder beteiligt waren. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Braunschweig zeigt, dass im vergangenen Jahr weniger Kinder (bis 14 Jahre) im Stadtgebiet von Braunschweig verletzt wurden. Die Zahl ist von 74 im Jahr 2016 auf 58 gesunken.



Von den 58 verunglückten Kindern wurden49 leicht und neun schwer verletzt. Die Auswertung zeigt auch, dass bei den Verkehrsunfällen insgesamtweniger Kinder als Fahrradfahrer verletzt wurden. Waren es in 2016 noch 28 leichtverletzte kleine Fahrradfahrer, so waren es in 2017 nur noch 15. Lediglich ein Kind als Fahrradfahrer verletzte sich schwer (Vorjahr zwei).

Ein Anstieg ist bei den verletzten Kindern als Fahrzeuginsasse zu verzeichnen. Insgesamt wurden 19 Kinder als Mitfahrer verletzt, 18 (14) davon leicht und eins schwer. Von diesen insgesamt 19 verletzten Kindern als Insasse eines Kraftfahrzeuges waren allein 11 zwischen 0 und 5 Jahren alt. Anhand dieser Zahl werde deutlich, wie wichtig auch im Jahr 2018 die Verkehrskontrollen im Hinblick auf Kinderrückhaltesysteme sind. Hier muss insbesondere an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern appelliert werden.


Die Zahl der Schulwegunfälle umfasst sämtliche Unfälle von Kindern auf dem Weg zur oder von der Schule. Das betrifft sowohl die Grundschulen als auch die weiterführenden Schulen. Hier ist die Zahl in 2017 auf 24 (27) zurückgegangen. Damit setzt sich der rückläufige Trend fort.

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