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Wenn Corona den Job kostet: Zahl der Minijobs in der Region rückläufig



Wenn Corona den Job kostet: Zahl der Minijobs in der Region rückläufig

In zwei Kreisen im Braunschweiger Land gab es in der Gastronomie Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich.

von Martin Laumeyer


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Region. Die Zahl der Minijobs - Stellen auf 450-Euro-Basis - ist in unserer Region im Vergleich zu vor der Pandemie deutlich zurückgegangen. Das berichtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
 in der Region Süd-Ost-Niedersachsen-Harz in mehreren Pressemitteilungen. Die Zahlen wurden dabei Mitte des vergangenen Jahres erhoben.



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Im Kreis Gifhorn gab es rund 10.900, das sind 650 weniger als zwei Jahre zuvor, also ein Minus von sechs Prozent. Im Landreis Goslar gab es rund 10.500 Stellen, 860 weniger als 2019. Das entspricht einem Minus von acht Prozent. Auch im Landkreis Helmstedt wird ein Minus von acht Prozent verzeichnet. Mitte 2021 gab es im ehemaligen Kohlerevier zirka 4.500 Stellen und damit 400 weniger.



Rückgang im zweistelligen Bereich in der Gastro


In der Stadt Heinrichs des Löwen, auch genannt Braunschweig, gab es zum selben Zeitpunkt um die 24.000 Stellen auf 450-Euro-Basis. Das sind 1.900 weniger als vor der Pandemie und entspricht einem Minus von sieben Prozent. Einen um einen Prozentpunkt geringeren Rückgang vermeldet man in Salzgitter. Dort gab es Mitte 2021 rund 6.400 Stellen. Das waren 400 weniger als zwei Jahre zuvor. In Wolfsburg ist das Minus mit neun Prozent deutlicher. Dort zählte man rund 9.500 Stellen und damit 940 weniger als 2019.


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Rückgänge im zweistelligen Bereich gab es in der Gastronomie in Peine und Wolfenbüttel. In Peine gab es in Hotels und Gaststätten Mitte vergangenen Jahres 760 Minijobs und damit 220 weniger als zwei Jahre zuvor. Dies entspricht einem Minus von 22 Prozent. Im Kreis Wolfenbüttel ist die Zahl der Minijobs in Hotels und Gaststätten während der Pandemie auf 620 Stellen zurückgegangen. Das sind 80 weniger als vor der Krise und entspricht somit einem Minus von 11 Prozent. Zahlen zur generellen Lage der Minijobs in diesen beiden Kreisen lag die Gewerkschaft, anders, als bei den anderen Kommunen unseres Berichterstattungsgebiets, nicht vor.


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