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WGL-Fraktion fordert Stärkung des Nahverkehrs


Die Wählergemeinschaft Langelsheim (WGL) kritisiert auch die Anschlussmöglichkeiten an den Stadtbus. Symbolfoto: Anke Donner
Die Wählergemeinschaft Langelsheim (WGL) kritisiert auch die Anschlussmöglichkeiten an den Stadtbus. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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10.02.2016


Langelsheim. "Die Einstellung der Busverbindung von Lautenthal nach Hahnenklee ist nur die Spitze des Eisberges. Als langjährige Nutzerin des ÖPNV und aus vielen Gesprächen weiß ich um den wachsenden Ärger", so die WGL-Vorsitzende Heike Wodicka. "Die Verbindungen werden stetig schlechter, Anschlüsse an den Stadtbus nicht mehr erreicht, in den Ferien werden Taxen eingesetzt, statt eigener Busse Fremdunternehmen beauftragt und die permanente Erhöhung des Fahrpreises auf zur Zeit knapp 4 Euro für eine Fahrt von Goslar nach Langelsheim macht die Nutzung , unter anderem auch für Touristen, nicht attraktiver. Die neuen Bushaltestellen sind sehr gut – aber es sollten dort auch noch ausreichend Busse halten!“

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen GmbH (LNVG) sei eine 100-prozentige Tochter des Landes Niedersachsen. Wenn man wirklich etwas erreichen wolle, sei es nach Meinung der Wählergemeinschaft Langelsheim (WGL) erforderlich, auf allen Ebenen auf die Entscheidungsträger einzuwirken. Eine Resolution des Rates sei eine richtige Maßnahme; es müsse aber auch auf anderen Wegen versucht werden, auf die Entscheidung der LNVG Einfluss zu nehmen.

Die WGL-Ratsfraktion fordere deshalb in einem Antrag für die nächste Ratssitzung, auch die Vertreter des Landes und auch die übrigen Mitglieder von Aufsichtsrat und Beirat der LNVG sowie die für den Landkreis Goslar zuständigen Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages über die Interessenlage und besondere Betroffenheit der Stadt Langelsheim zu informieren und aufzufordern, bei der LNVG auf die Rücknahme der nachteiligen Entscheidungen für Langelsheim zu drängen. „Es reicht nicht aus, sein Unverständnis darüber zu äußern, dass die Stellungnahme der Stadt offensichtlich keinerlei Auswirkungen hat und festzustellen, man sieht große Nachteile für die Bürger. Vielmehr ist es erforderlich aktiv zu werden und alle sinnvollen Schritte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs in den zuständigen Gremien einzufordern,“ beschreibt Heike Wodicka die Position der WGL.


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