Wilde Verfolgungsfahrt von Braunschweig über die A39 bis Salzgitter

Ein 24-Jähriger habe sich einer Polizeikontrolle entziehen wollen. Dafür gab es mehrere Gründe.

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Symbolfoto. | Foto: Alexander Panknin

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Braunschweig. Am späten Samstagabend kam es zu einer Verfolgungsfahrt der Polizei, die in Braunschweig ihren Anfang nahm und in Salzgitter endete. Das berichtet die Polizei in einer Pressemeldung.



Gegen 22.30 Uhr beabsichtigte eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Süd, ein Auto im Braunschweiger Stadtgebiet zu kontrollieren. Den Beamten war ein Opel Astra während der Streifenfahrt aufgefallen, nachdem der Fahrer versucht hatte, in eine Einbahnstraße abzubiegen. Diesen Versuch brach der Fahrer jedoch ab und setzte seine Fahrt über die Wolfenbütteler Straße in Richtung stadtauswärts fort. Die Beamten schlossen zu dem Opel auf und gaben dem Fahrer Haltezeichen. Diese missachtete der 24-Jährige und beschleunigte stattdessen seinen Wagen. Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte unverzüglich die Verfolgung auf.

Über 200 km/h


Während der anschließenden Fahrt habe der 24-Jährige eine äußerst riskante und rücksichtslose Fahrweise gezeigt und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Ein Verkehrsunfall habe nur durch das umsichtige Verhalten eines anderen Fahrers verhindert werden können. Anschließend setzte der 24-Jährige seine Flucht über die A39 in Richtung Salzgitter fort und beschleunigte den Opel dabei auf Geschwindigkeiten von zeitweise über 200 km/h.

Auf Höhe der Anschlussstelle Salzgitter-Thiede hielt der Fahrer schließlich auf dem Seitenstreifen an. Durch die nacheilenden Beamten konnte der 24-Jährige anschließend gestellt und kontrolliert werden. Im Rahmen der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 24-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem konnte der Eigentumsnachweis für den Opel nicht erbracht werden. Das Fahrzeug wurde daher durch die Beamten sichergestellt. Neben dem Fahrer befanden sich drei weitere Personen im Alter von 14, 17 und 18 Jahren im Auto. Bei dem 18-jährigen Mitfahrer stellte sich heraus, dass dieser zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde daraufhin einer Jugendarrestanstalt zugeführt.

Mehrere Verfahren eingeleitet


Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Unter anderem wird gegen den 24-Jährigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Im Zusammenhang mit der rücksichtslosen Fahrweise des 24-Jährigen sucht die Polizei weitere Zeugen. Insbesondere Autofahrer, die während der Verfolgungsfahrt gefährdet wurden oder denen der graue Opel Astra aufgefallen ist, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Süd unter 0531/476 3515 zu melden.

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