Wirtschaftsweise kappen Konjunkturprognose

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr gesenkt.

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Stahlproduktion (Archiv)
Stahlproduktion (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im laufenden Jahr um 0,2 Prozent wachsen, sagte der Wirtschaftsweise Martin Werding am Mittwoch in Berlin. Bisher hatte das Gremium 0,7 Prozent Wachstum prognostiziert.


Für das kommende Jahr rechnen die Wirtschaftsweisen nach derzeitigem Stand mit einer Konjunkturerholung. Sie prognostizieren aktuell 0,9 Prozent Wachstum für 2025. "Das sind schlechte Zahlen, in den Details verbergen sich dann doch noch positive Aspekte", sagte Werding.

Demnach resultiere das schwache Wachstum für dieses Jahr insbesondere aus einem rückläufigen Wachstum im vierten Quartal 2023. Das führe dazu, dass man "erst mal wachsen" müsse, "um überhaupt positive Wachstumsraten zu erreichen". Im Jahresverlauf rechne man mit einem "zwar sehr gedämpften, aber doch stabilen Wachstum", so der Wirtschaftsweise weiter.


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