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Woche der Wiederbelebung: Klinikum animiert zum Reanimieren



Woche der Wiederbelebung: Klinikum animiert zum Reanimieren

von Anke Donner


Notarzt Carsten Bohlens an einem Dummy. Archivfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Vom 17. bis 23. September findet die bundesweite Woche der Wiederbelebung statt. Auch das Klinikum Wolfenbüttel nimmt wieder an der Aktion teil, die in Wolfenbüttel bereits seit mehreren Jahren durchgeführt wird.



Im Rahmen der Aktionswoche bietet das Klinikum beispielsweise für alle Interessierten einen „Ü60“ Kurs „Prüfen. Rufen. Drücken.“ an, ein kostenloses Reanimationstraining. Der Kurs findet am Montag, 17. September, von 15 bis 18 Uhr im Konferenzzentrum, Neuer Weg 51 A, des Klinikums Wolfenbüttel sowie am Donnerstag, 20. September, ebenfalls von 15 bis 18 Uhr an gleicher Stelle, statt.

Auch städtische Schulen werden sich wieder an der Woche der Reanimation beteiligen. An der Großen Schule und am Theodor-Heuss-Gymnasium findet in Zusammenarbeit mit einem Notarzt des Klinikums und den Mitarbeitern des ASB ein Erste Hilfe- & Reanimationsmarathon statt. Zudem soll werden Kurse für städtische Mitarbeiter sowie für das Klinikumpersonal angeboten



Anlass für die jährliche wiederkehrende Aktion sei die sehr niedrige Zahl der von Bürgen durchgeführten Reanimation, erklärtDr. Ulrich Heida, Oberarzt und Rettungsmediziner am Klinikum während eines Pressegesprächs am Dienstag im Rathaus. Das bundesweite Reanimationsregister zeigt, dass vor zehn Jahren nur 17 Prozent der Reanimationen in der Öffentlichkeit durchgeführt worden. Andere Länder liegen da mit zum Teil 70 Prozent deutlich darüber.Um diesem Negativtrend entgegenzuwirken, hat die Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie e.V.vor sechs Jahren die „Woche der Wiederbelebung“ ins Leben gerufen. Und die Aktion trägt bereits erste Früchte. An die 70 Prozent, die zum Teil andere Länder hinlegen, komme man zwar noch nicht ran, man sei aber auf einem guten Weg, so Haider. Bisher greifen inzwischen in Deutschland rund 30 Prozent der Menschen ein, wenn jemand nach einem Herzstillstand Hilfe benötigt.


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