Wochenendwerte bleiben über dem Vorwochenniveau

In unserer Region hat sich die Inzidenz zum Vortag nur in drei Landkreisen leicht verändert.

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Symbolbild | Foto: Pixabay

Region. In Niedersachsen werden schon seit längerem am Wochenende keine Daten mehr mit dem Robert-Koch-Institut ausgetauscht. Offenbar haben sich inzwischen alle anderen Bundesländer angeschlossen. Denn am heutigen Sonntag werden deutschlandweit nur ganze zwei Neuinfektion gemeldet. In unserer Region hat sich die Inzidenz zum Vortag dadurch nur in drei Landkreisen leicht verändert. Im Vergleich zur Vorwoche ist dagegen überall ein Anstieg zu verzeichnen



Die 7-Tage-Inzidenz in den acht Städten und Kreisen der Region ist am heutigen Sonntag im Vergleich zu gestern (590,5) leicht gesunken, zur Vorwoche (393,1) aber gestiegen und liegt aktuell bei 586,6. Niedersachsenweit fällt die Inzidenz mit 674,9 zu gestern (719,9) leicht ab, bleibt aber deutlich über dem Wert vom vergangenen Sonntag (478,0). Deutschlandweit steigt der Wert von 333,7 am vergangenen Sonntag auf nun 421,9, sinkt aber im Vergleich zu gestern (445,9).

Laut Robert Koch-Institut wurden für Niedersachsen keine Neuinfektionen und keine Todesfälle in Verbindung mit COVID-19 gemeldet. Da am Wochenende nur noch wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden Daten an das RKI übermitteln, werden keine Daten am RKI eingelesen, sodass es bei den absoluten Fallzahlen nur wenige bis keine Veränderung zum Vortag gibt. Die einzigen Veränderungen in der Region werden aus den Landkreisen Gifhorn, Peine und Helmstedt gemeldet.

Im Landkreis Gifhorn sinkt demnach die Inzidenz von gestern (799,0) leicht auf 798,4. Im Vergleich zum vergangenen Sonntag (360,6) steigt der Wert jedoch. Im Landkreis Peine gibt es ebenfalls eine minimale Veränderung zu gestern (633,1). Im Wochenvergleich ist die Inzidenz jedoch von 472,6 auf nun 600,7 gestiegen. Für den Landkreis Helmstedt wird heute eine Inzidenz von 349,7 ausgewiesen. Zu gestern (393,4) ist der Wert also gesunken, zur Vorwoche (240,4) gestiegen.

Unverändert bleiben die Werte in den Landkreisen Wolfenbüttel (745,6/470,0) und Goslar (432,1/341,5) sowie in den Städten Wolfsburg (668,6/345,6), Braunschweig (625,2/577,7) und Salzgitter (427,5/336,0).

Lage in den Krankenhäusern


Auch bei der Ausweisung der niedersachsenweiten Hospitalisierungsinzidenz hat sich seit Freitag nichts verändert. Sie lag bei 4,0, die Intensivbettenbelegung mit Patienten mit Covid-Infektion lag bei 2,4.

Da es bei den niedersachsenweiten Werten der Hospitalisierungsinzidenz und der Intensivbettenbelegung mit Patienten mit Covid-Infektion am Wochenende keine Veränderungen gibt, lohnt ein Blick auf die tagesaktuellen Daten des DIVI-Intensivregisters für die Intensivstationen unserer Region. Corona spielt dabei aber kaum mehr eine Rolle. In sechs Städten und Landkreisen gibt es gar keine positiv getesteten Patienten mehr auf den Intensivstationen. Nur in der Stadt Salzgitter wird derzeit ein Corona-Patient auf der Intensivstation behandelt. In Braunschweig ebenfalls.


Im Landkreis Helmstedt sind 14 von 17 Intensivbetten belegt, 0 davon mit Patienten mit Corona-Infektion. Im Landkreis Gifhorn sind 13 von 14 Betten belegt, 0 davon mit Corona. Im Landkreis Peine sind 13 von 14 Intensivbetten belegt, 0 davon Corona-infiziert. Im Landkreis Goslar sind 24 von 25 Betten belegt, 0 mit Corona. Im Landkreis Wolfenbüttel sind 11 von 16 Betten belegt, 0 mit Corona. In Wolfsburg sind 19 von 20 Betten belegt, 0 mit Corona.

In ganz Niedersachsen sind auf den Intensivstationen 286 Betten frei, 1.463 belegt. Davon werden 39 COVID-19 Fälle intensivmedizinisch behandelt, sechs werden beatmet.


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