Braunschweig

„Wohnen im Alter“ – Diskussionsrunde


Christoph Bratmann und Dr. Carola Reimann diskutierten mit Interessierten über das Wohnen im Alter. Foto: Christoph Bratmann
Christoph Bratmann und Dr. Carola Reimann diskutierten mit Interessierten über das Wohnen im Alter. Foto: Christoph Bratmann Foto: Christoph Bratmann

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30.08.2019

Lehndorf. Zusammen mit dem SPD-Ortsverein Lehndorf-Watenbüttel hatte der örtliche Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann in die Begegnungsstätte St. Tomaehof zu einer Diskussionsrunde über das Thema „Wohnen im Alter“ eingeladen. Prominenter Gast war die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann. Davon berichtet Christoph Bratmann.


„Wohnen im Alter ist ein sehr wichtiges Thema, allein weil es uns alle irgendwann betrifft. Trotzdem beschäftigen sich viele Menschen zunächst nur wenig damit“, habe Christoph Bratmann zu Beginn der Veranstaltung erklärt. Diese Einschätzung sei von den Anwesenden weitgehend geteilt worden. In einer offenen Diskussionsrunde, die sich an einen Impulsvortrag von Ministerin Reimann angeschlossen habe, seien Wohnformen diskutiert, vorgestellt und Hilfestellung für Probleme erörtert worden.

Wohnen im Alter betrifft uns alle


Konkret unterstütze das Land Niedersachsen modellhafte regionale Projekte. Beispiele hierfür seien Neu- und Umbauten zur Schaffung alters- und pflegegerechter Wohnungen und Wohngemeinschaften. Finanzielle Unterstützung werde zudem gewährt für den Aufbau verbindlicher Nachbarschaftsinitiativen zur Unterstützung Pflegebedürftiger sowie für den Aufbau und die Steuerung von pflegerischen Infrastrukturen – auch in technisch unterstützender Form. Hier spiele die Digitalisierung auch in der Pflege eine immer größere Rolle, wie an geförderten Projekten zum Thema E-health oder E-Care in Braunschweig und der Region deutlich werde.

Für die Sozialministerin sei klar, dass es sich bei dem Thema um eine wichtige Daueraufgabe handele, bei der es keine Patentlösung gebe. Dazu Christoph Bratmann: „Immer mehr Menschen möchten im Alter in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Ob das immer die beste Option ist, muss individuell entschieden werden. Es ist dabei aber unsere Aufgabe als Politik, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass es überhaupt eine Wahlfreiheit gibt.“ Deutlich geworden sei, dass zwar bereits einiges auf den Weg gebracht sei, um den Bedarfen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, wir aber zukünftig dennoch vor großen Herausforderungen stehen.


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