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Stand: 01.04.20, 20.13 Uhr - neue Zahlen in Rot. Genesungen werden offiziell nicht gezählt. Quelle: Offizielle Bestätigungen der Landkreise und Städte.



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Fachwerkhaus wird Opfer der Flammen

Ursprünglich wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Kühlschrank gerufen. Doch die Flammen zogen durch das gesamte Gebäude.

von Alexander Dontscheff und Julia Seidel


Das Haus steht in Vollbrand.
Das Haus steht in Vollbrand. Foto: Rudolf Karliczek

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25.03.2020

Salzgitter-Beddingen. Am heutigen Mittwochabend wurde die Feuerwehr zu einem Brand in Sazgitter-Beddingen in die Straße Am Klint gerufen. Das Feuer konnte sich in die Zwischendecken des alten Bauernhauses zurückziehen. Der Dachstuhl brannte komplett aus.


"In der ersten Meldung hatte es geheißen, in einem Anbau würde ein Kühlschrank brennen", berichtete Guntram Vollmer, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr vor Ort. Als die ersten Kräfte eintrafen, schlugen ihnen aber die Flammen aus der Eingangstür des Hauses entgegen. Dieses Feuer sei zwar schnell zurückgedrängt worden. Doch konnten sich die Flammen in die Zwischendecken des alten Bauernhauses zurückziehen und brannten sich durch das gesamte Gebäude. Da das Gebäude im Inneren gebrannt hat und die Brandentwicklung hier bereits sehr groß gewesen ist, konnte kein Innenangriff vorgenommen werden. Ein Übergreifen auf die benachbarte Scheune konnte jedoch verhindert werden.

Die Corona-Krise beschäftige auch die Feuerwehr. "Es ist ein ganz verändertes Arbeiten, weil die Abstände zueinander gehalten werden müssen", erklärt Vollmer. Für vier Stunden waren zirka 50 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Auch in der Nacht hat es eine Brandwache gegeben, um zu verhindern, dass das Haus erneut Feuer fängt. Das Gebäude muss nun energetisch getrennt werden. Da dies bautechnisch nicht anders möglich sei, musste die Straße aufgegraben werden.

Die sich im Haus befindende Person konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und kam bei den Nachbarn unter.


Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. Foto: Rudolf Karliczek



Vom Dach blieb nicht mehr viel übrig. Foto: Rudolf Karliczek


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