"Asse II muss Thema der neuen Landesregierung werden"

Der Asse II Koordinationskreis hat sich an die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen gewandt, die Asse in den Koalitionsverhandlungen und im Regierungsprogramm zu berücksichtigen.

Teilnehmer der Veranstaltung des A2K Ende September in der Eulenspiegelhalle zeigen demonstrativ die Karte zur Unterschriftenaktion des A2K.
Teilnehmer der Veranstaltung des A2K Ende September in der Eulenspiegelhalle zeigen demonstrativ die Karte zur Unterschriftenaktion des A2K. Foto: privat

Remlingen. Die unabhängigen Bürgerinitiativen im Asse II Koordinationskreis (A2K) haben sich an die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen sowie an die direkt gewählten Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Wolfenbüttel gewandt, damit das Thema Asse II zum Bestandteil in den Koalitionsverhandlungen und im Regierungsprogramm des neugewählten Landtages wird. Das teilt der A2K in einer Pressemeldung mit.


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Dazu hat der A2K unter anderem folgende Forderungen erhoben: Voraussetzung für die weiteren Planungen von Atomanlagen auf der Asse sei ein Vergleich zwischen ,,Asse-nahen“ und „,Asse-fernen" Standorten, wobei nur Vergleichsstandorte herangezogen werden sollen, die mindestens vier Kilometer von jeder Wohnbebauung entfernt sind. Solange die Genehmigung für die Bergung/Rückholung des Atommülls noch nicht vorliege, dürften keine Teilanträge für weitere Atomanlagen auf der Asse genehmigt werden. 

"Störfall muss Grundlage der Beurteilung sein"


Grundlage bei der Beurteilung von Antragsunterlagen dürfe nicht der Normalbetrieb, sondern müsse der größte anzunehmende Störfall sein, so eine weitere Forderung. Das zuständige niedersächsische Landesministerium solle verbindlich zusichern, mit allen Interessenvertretern der Region in einen offenen, kontinuierlichen und thematisch uneingeschränkten Dialog einzutreten. Dieser Dialog müsse vor allem rechtzeitig vor der Entscheidung über Anträge der BGE aufgenommen werden. 

Bei einer Veranstaltung des A2K Ende September in der Eulenspiegelhalle in Schöppenstedt habe man die Kritik der Bürgerinitiativen geteilt. Die Forderungen hätten bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern großen Anklang und Unterstützung gefunden. Das zeigten sie auch durch das Zeigen der Karte zu einer Unterschriftenaktion.


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