Beim Tempogefühlslauf die Ahlumer Siedlung neu entdecken


Die meisten Teilnehmer gingen beim „Massenstart“ auf die Stecke. Foto: Stadtteilnetzwerk Nordost
Die meisten Teilnehmer gingen beim „Massenstart“ auf die Stecke. Foto: Stadtteilnetzwerk Nordost

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16.05.2019

Wolfenbüttel. Rund 60 Teilnehmer gingen beim ersten Tempogefühlslauf durch die Ahlumer Siedlung an den Start. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Wolfenbütteler Stadtteilnetzwerk Nord-Ost. Bei dem Lauf ging es darum, seine Zeit auf der rund zwei Kilometer langen Strecke im Vorfeld richtig einzuschätzen. Das teilt die Wolfenbütteler Stadtteilnetzwerkes Nordost in einer Pressemitteilung mit.


Startpunkt war die Akazien-Apotheke in der Danziger Straße. Von dort sei es zu den Check-Points St. Ansgar, der Grundschule am Geitelplatz und weiter zum Stadtteiltreff „Die Ulme“ und von dort zurück zum Start gegangen.

Einige Teilnehmer seien die Strecke sportlich angegangen. Sebastian Howen hätte mit seinem Sohn geschätzt, dass sie die Strecke in zehn Minuten bewältigen könnten, was ihnen relativ gut gelungen sei. „Die Kinder wollten nicht langsam gehen, daher sind wir gelaufen. Ich finde es schön, dass das hier stattfindet“, sagt er. Viel Spaß hätte auch Dorothee Brüder gehabt. „Ich wohne hier seit 50 Jahren. Ich habe meine Zeit nur um eine Minute verfehlt“, sagt sie.

Alt und Jung - alle waren dabei


Mit der Startnummer Eins sei die 80-jährige Gisela Naber zusammen mit ihrer 67-jährigen Lauf-Partnerin Karin Meste auf die Strecke gegangen. Statt der geschätzten 45 Minuten habe sie nur etwa eine halbe Stunde gebraucht. Der Gesamtsieg sei für die beiden damit in weite Ferne gerückt, was selbstverständlich aber keine große Rolle spielte. „Es hat viel Spaß gemacht. Ich wohne seit 20 Jahren in der Gegend. Trotzdem habe ich heute nochmal Ecken gesehen, die ich noch nicht kannte“, freut sich Gisela Naber.

Der Spaß sollte bei der Veranstaltung ohnehin im Vordergrund stehen. „Und wir wollten unterschiedliche Menschen aus der Ahlumer Siedlung zusammenbringen“, berichtet Mit-Organisatorin Kirsten Kühn, Koordinatorin des Ökumenischen Familienzentrums St. Ansgar. Das sei den Organisatoren gelungen: von Jung bis Alt, ob sportlich, oder mit Kinderwagen oder Rollator – es waren alle Zielgruppen beim Lauf vertreten.

Für das leibliche Wohl war gesorgt


Am Start- und Zielpunkt habe es zudem einige Stände gegeben, bei denen es sich um die Gesundheit und Bewegung drehte. Dort hätten die Teilnehmer frisch gepressten Orangensaft trinken oder Obstspieße und Kneipp-Kräuter-Waffeln essen können. An einem Glücksrad hätte es zudem kleine Preise zu gewinnen gegeben. Frau Schröder und Frau Neumann von der Grundschule am Geitelplatz warteten mit verschiedenen Bewegungsspielen auf und in der Akazien-Apotheke konnte man seinen Blutdruck messen lassen - vorher und nachher - oder auch ein Kneippbad für die Arme nehmen. Alle Teilnehmer waren sich mit der Kindergruppe der "Ulme" einig: "Das muss es jetzt jedes Jahr geben!"


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