Wolfenbüttel. Gute Ideen sind in den niederländischen Bibliotheken am laufenden Band zu finden. Hier liegen geistige und körperliche Nahrung oft nah beisammen und sind die Zutaten für eine überaus erfolgreiche Bücherei. Diese Bibliothek in der »Schokoladenfabrik« und vier weitere innovative Häuser konnten Alexandra Hupp, Leiterin des städtischen Kulturbüros und Daniela Bergmann-Baczynski, stellvertretende Leiterin der Stadtbücherei als Teilnehmerinnen bei einer Exkursion mit der Kulturstiftung des Bundes vom 3. bis 5. Juni kennenlernen.
Wie die Stadt berichtet, führte die Tandem-Reise mit insgesamt 18 Bibliotheksleitungen und Kommunalpolitikern aus dem gesamten Bundesgebiet führte durch Klein-, Mittel- und Großstädte. Von Amsterdam über Almere, Apeldoorn und Gouda nach Delft. Es sei eine Reise zu fünf völlig unterschiedlichen Bibliotheken gewesen, die als zentrale Orte der Stadtgesellschaft eine große Anziehungskraft besitzen würden. Unter einem Dach hätten sich zum Beispiel im OPEN in Delft neben der bisherigen Leihbücherei auch Musik- und Fitnessräume, Kunstschule und ein interkulturelles Café gefunden. Bibliotheken als „dritte Orte“ neben privater Wohnung und Schul- oder Arbeitsplatz seien bei in den Niederlanden bereits lebendige Treffpunkte für alle Generationen.
Begeistert von den kreativen, humorvollen und einladenden Orten hätten die Teilnehmenden viele Anregungen im Gepäck gehabt, wie die eigene Bibliothek zu einem lebendigen Ort der Stadtgesellschaft werden könne.
Bibliotheksleitungen reisten in die Niederlande
Kinder stehen in der Oba Amsterdam im Mittelpunkt. Foto: Privat
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