Wolfenbüttel. Der Lions Club Wolfenbüttel fördert seit Jahren Bildungs- und Sozialprogramme für Kinder und Jugendliche, häufig in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfenbüttel und dem Lessingtheater Wolfenbüttel. Dazu gehört die "Geheimsache Igel" für Grundschüler und insbesondere das Klassenzimmertheater „Out - gefangen im Netz“, ein Stück für Jugendliche in der Mittelstufe, in dem es um Cybermobbing und die Gefahren im Internet geht. Darüber berichtet der Lions Club in einer Pressemitteilung.
Was tun, wenn man nichts löschen kann, die Dinge so aus dem Ruder laufen, dass sogar die Erwachsenen hilflos zuschauen? Initiiert und organisiert vom Lessingtheater, wird „Out - gefangen im Netz“ in Wolfenbütteler Schulen in den Klassenräumen aufgeführt - es ist ein Ein-Personen-Stück, in dem der Schauspieler Ronald Schober mit sehr intensivem Spiel in insgesamt elf verschiedenen Rollen auftritt.
"Sehr notwendige Veranstaltung"
Knut Foraita, 1. Vizepräsident des Lions Club Wolfenbüttel, besuchte Anfang der vergangenen Woche eine Aufführung in der IGS Wallstraße und zeigte sich beeindruckt - auch von der angeregten, von Theaterpädagogin Katharina Lienau moderierten Diskussion nach dem Stück. Im Anschluss gab es noch eine "Scheckkarte" mit wichtigen Telefonnummern und Internet-Links, falls die Schüler oder deren Freunde einmal selbst Hilfe benötigen. "Eine sinnvolle und informative, sehr notwendige Veranstaltung", befand Foraita.
Im Oktober 2025 und im März 2026 wurden insgesamt 22 Vorstellungen in Wolfenbütteler Klassenzimmern aufgeführt. Es wurden insgesamt 499 Schülerinnen und Schüler in der Leibniz-Realschule, IGS Wallstraße, Henriette-Breymann-Gesamtschule, Gymnasium im Schloss sowie in der Großen Schule erreicht.


