Das Schützenhaus Schladen wird zur Notunterkunft ***aktualisiert***

von Jan Borner


Rund 50 Menschen sollen im Schützenhaus Schladen unterkommen können. Foto: Anke Donner
Rund 50 Menschen sollen im Schützenhaus Schladen unterkommen können. Foto: Anke Donner



Schladen. Das Schützenhaus in Schladen soll demnächst übergangsweise als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Rund 50 Menschen sollen darin unterkommen können.

Für ein Jahr habe der Landkreis Wolfenbüttel das Schützenhaus in Schladen gemietet, erklärte Andreas Memmert, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Schladen-Werla auf Anfrage unserer Online-Tageszeitung. Zurzeit würde das Schützenhaus ausgestattet um demnächst rund 50 Menschen aufnehmen zu können. Die Flüchtlinge sollen allerdings lediglich übergangsweise und nur für wenige Wochen im Schützenhaus unterkommen, bis Wohnungen für die Menschen gefunden seien, in die sie ziehen können. Wann genau die Menschen ankommen, sei bislang noch nicht bekannt, erklärte Andreas Memmert.

Das Schützenfest soll am Dorfgemeinschaftshaus stattfinden


Für voraussichtlich ein Jahr solle das Schützenhaus bei Bedarf dann weiterhin als Notunterkunft zur Verfügung stehen. Das sei eine hervorragende Lösung, betonte der Gemeindebürgermeister, schließlich werde das Schützenhaus selten genutzt. Lediglich das Schützenfest, das kurz nach Pfingsten stattfinden soll, müsse aufgrund der neuen Nutzung des Schützenhauses im kommenden Jahr umziehen. Das soll im nächsten Jahr dann auf dem Gelände des Dorfgemeinschaftshauses in Schladen stattfinden.

aktualisiert (16.15 Uhr):


Wie der Landkreis Wolfenbüttel auf Anfrage unserer Online-Tageszeitung erklärte, seien im Schützenhaus nur geringfügige Umbaumaßnahmen nötig gewesen, da in dem Gebäude in den 90er Jahren schon einmal Flüchtlinge untergebracht worden seien. Wie Kornelia Vogt, Pressesprecherin des Landkreises erklärte, wurden jeweils ein Sanitär-, ein Dusch- und ein Heizungscontainer aufgebaut, zudem seien Betten, Bettzeug, Hygienesets, Waschmaschinen und Trockner angeschafft worden. Wann das Schützenhaus erstmalig belegt wird, sei aber auch für die Verwaltung des Landkreises noch nicht absehbar.


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