Dieser Kandidat der Linken will Bürgermeister werden

Die Links-Partei stellt Kandidaten für zwei Bürgermeisterposten.

Jonathan Schimpf kandidiert für den Bürgermeisterposten in Wolfenbüttel
Jonathan Schimpf kandidiert für den Bürgermeisterposten in Wolfenbüttel | Foto: Manuel Albersmann

Wolfenbüttel. Die Partei Die Linke hat bei ihrer Aufstellungsversammlung ihre Listen für Stadt und Landkreis Wolfenbüttel für die im September anstehenden Kommunalwahlen beschlossen. Die Linkspartei hat dabei zwei eigene Bürgermeisterkandidaten für Wolfenbüttel und die Samtgemeinde Baddeckenstedt nominiert.



Als Bürgermeisterkandidat für Wolfenbüttel tritt Jonathan Schimpf (28) an. Er arbeitet als Bibliothekar an der Herzog-August-Bibliothek und ist gewerkschaftlich aktiv. „Viele Menschen stehen jeden Morgen auf, gehen arbeiten, studieren, kümmern sich um Familie oder suchen Arbeit – und müssen trotzdem immer genauer rechnen. Gleichzeitig sehen wir: Es ist Geld da – auch hier vor Ort. Während einzelne über große Vermögen verfügen, steigen Gebühren und es wird bei der öffentlichen Infrastruktur gespart. Das passt nicht zusammen“, findet Schimpf. Soziale Probleme dürften nicht versteckt werden – sie müssten konkret angegangen werden, so Schimpf weiter.

Vorschläge der Linken für Wolfenbüttel


Zu den Vorschlägen der Linken zählen: ein dauerhaft gesichertes Krankenhaus in öffentlicher Hand, verlässliche medizinische Versorgung in Stadt und Landkreis, sozialer Wohnungsbau, bezahlbare Busverbindungen auch in die Region sowie der Erhalt und Ausbau öffentlicher Infrastruktur vor Ort.

Zu den wirtschaftspolitischen Schwerpunkten seiner Partei sagt Schimpf: „Mit verlässlichen Stadtwerken, regionaler Energieerzeugung und klaren sozialen Kriterien bei öffentlichen Aufträgen wollen wir die Wirtschaft vor Ort stärken – mit guten Arbeitsbedingungen und Wertschöpfung, die in der Region bleibt. Kommunale Betriebe sollen dabei stärker am Gemeinwohl ausgerichtet werden.“

Außerdem hat die Linke diese Vorschläge für die Zukunft der Stadt: Mehr Grünflächen, eine klimaangepasste Stadtentwicklung – etwa am Schlossplatz – sowie ein verbesserter Hochwasserschutz sollen den Alltag langfristig sichern.

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