Drei Monate Veränder.bar - "Es läuft mega"

von Anke Donner


Großer Andrang in der Veränder.bar. Fotos: Anke Donner
Großer Andrang in der Veränder.bar. Fotos: Anke Donner Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Vor ziemlich genau drei Monaten öffnete das Jugend- und Kulturcafé "Veränder.bar" seine Türen. Nun zogen die Betreiber ein erstes Fazit und das lautet: "Es läuft mega!".


Lange hatten sich die Jugendlichen in Wolfenbüttel genau solch einen Treffpunkt gewünscht. Ein Ort, wo Jugendliche in ungezwungener Atmosphäre ihre Freizeit verbringen, wo sich Geselligkeit und kulturelles Leben gleichermaßen abspielt. Der Rat der Stadt hatte dann im Herbst des vergangenen Jahres das Projekt abgesegnet und beinahe zeitgleich fiel der Startschuss zum Wolfenbütteler Kulturcafé. Am 4. April wurde die Veränder.bar eröffnet und seither können sich die Betreiber, die aus vielen Ehrenamtlichen und zwei hauptamtlichen Kräften bestehen, nicht über Langeweile beklagen.

Hilfe ist gerne gesehen


"Es läuft wirklich super. Es hat sich sehr viel entwickelt in den letzten Monaten und wir sind dabei, noch weiter zu entwickeln. Wir haben viele ehrenamtliche Helfer, die sich hier engagieren", erzählt Philipp Bräuer, einer der ehrenamtlichen Helfer in der Veränder.bar. "Aber wir können noch Hilfe gebrauchen. Wer also Lust hat, sich hier auf irgendeine Weise einzubringen, kann einfach vorbei kommen und uns ansprechen", ergänzt Caroline Wollenberg, eine von zwei Hauptamtlichen.

Aufgeteilt in Arbeitsgruppen


Regelmäßig treffen sich die jungen Leute in einer Projektgruppe, um das Programm und das Café weiterzuentwickeln. "Alle zwei Wochen treffen wir uns zum Meeting. Dann besprechen wir, wie wir alles noch mehr optimieren können. Wir waren sogar gemeinsam ein ganzes Wochenende zusammen und haben uns die Zeit genommen, Vorschläge zu sammeln und auszuarbeiten", erklärt Sylvia Matysik. Auch sie ist als Ehrenamtliche tätig und investiert, genau wie ihre Mitstreiter, viel Zeit in das Café. Die jungen Leute verbringen unterschiedlich viel Zeit in der Veränder.bar. "Wir sind in Arbeitsgruppen aufgeteilt. Die Einen kümmern sich um alles, was mit Musik zu tun hat. Andere um das Marketing. Eine dritte Gruppe um alles andere", fügt Silvia Matysik an.

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Ein Teil des Veränder-bar-Teams: Laurin Wolf, Philipp Bräuer, Silvia Matysik, Caroline Wollenberg, Antonia Piep, Daniela Rieken und Lauritz Krull. Foto: Anke Donner



Seit der Eröffnung hat sich einiges getan. Es wurden Konzerte und Quizabende veranstaltet. Am Mittwochabend hat man wieder etwas Neues ausprobiert und zur "Black Story" eingeladen. Hier mussten die Gäste quasi die Geschichte zum vorgegebenen Ende finden. Eine witzige Runde fand sich im Café ein und das muntere Raten ging los.

Tatort Veränder.bar


In dem Jugendcafé gibt es nicht nur aktuelle und angesagte Musik und Veranstaltungen. Am Sonntagabend wird es sogar richtig kultig. Dann wird die Bar zum Tatort. Pünktlich um 20.15 Uhrwird der Fernseher angestellt und gemeinsam Tatort oder Polizeiruf geschaut. "Wir haben auch schon eine Kleidertausch-Party gemacht. Die sehr gut angekommen ist. Auch der Poetry Slam lief wirklich mega. Egal, was wir bisher gemacht haben, es kam alles super an", versichern die jungen Leute.

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Viel Spass beim Black-List spielen hatte die Gruppe "Die drei Fragezeichen und ein Ausrufezeichen". Foto: Anke Donner


Schüler sollen auf Studenten folgen


Geplant sind auch weiterhin Veranstaltungen und Konzerte. "Wir wollen uns nun verstärkt auf die Schüler konzentrieren und die für uns gewinnen. Die Studenten haben die Veränder.bar bereits für sich entdeckt und kommen hier gerne zum Arbeiten her. Deshalb wollen wir nach den Sommerferien auch ein Work-Café anbieten. Die Studenten können das Café dann also einfach als Arbeitsort nutzen. Einen öffentlichen Betrieb gibt es während der Zeit dann aber nicht", erklärt die zweite Hauptamtliche Daniela Rieken.

"Ich glaube, die Leute kommen hier gerne her, weil es alles so normal ist. Die Menschen, die sich um das Café hier kümmern, sind Leute wie Du und ich. Die Gäste mögen einfach diese Wohnzimmer-Atmosphäre", sagt Silvia Matysik


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