Politik

Dunja Kreiser besucht Freiwilligenagentur: Einsatz für das Ehrenamt

Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport setzt sich für das Ehrenamt ein. Auch Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser unterstreicht deren Wichtigkeit.

 v.l. Axel Klingenberg, Astrid Hunke, Oliver Ding, Dunja Kreiser, Steffi Bischoff und Besnik Salihi.
v.l. Axel Klingenberg, Astrid Hunke, Oliver Ding, Dunja Kreiser, Steffi Bischoff und Besnik Salihi. Foto: Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport

Artikel teilen per:

14.02.2020

Wolfenbüttel. Die Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser hat das Team der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport in Wolfenbüttel besucht und sich dabei über wichtige Themen informieren lassen: In der Hauptsache ging es um die Förderungen des Hauptamtes, das hinter dem Ehrenamt steht. Bereits erfolgte Kürzungen auf der Bundes-, Landes- und kommunalen Ebene, werden die kontinuierliche Arbeit der Agentur einschränken. Dies berichtet die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport in einer Pressemitteilung.


Viele der gesellschaftlichen Prozesse und Ereignisse ließen sich nicht mehr ohne Ehrenamt stemmen. Ob Umwelt- und Future-Themen / Klimaschutz, ob die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und Geflüchteten, ob Freiwilligenarbeit in Vereinen oder bei der Ausrichtung von kulturellen und sportiven Veranstaltungen sowie demokratiebildende und demokratiestützenden Maßnahmen – das alles funktioniere besser mit professioneller Hilfe.

Die Wirkungsfelder des Ehrenamts würden immer vielfältiger und oft unübersichtlich werden. Den Engagierten würden häufig Hürden und Hemmnisse begegnen oder sie würden bedroht und unter Druck gesetzt, wenn sie sich für „brisantere“ Themen einsetzen oder zu den Helfenden Händen gehören wie Feuerwehr, Umweltschutz, Katastrophenschutz.

"Notwendige Fördermittel für Freiwilligenagentur sicherstellen"


In vielen Bereichen des Ehrenamts sei zunehmend mehr Koordination, Qualifikation, Beratung, Bildung und Hilfestellung notwendig. Diesen Service biete die Freiwilligenagentur in der Region. Dafür brauche sie die notwendigen Fördermittel für ihre Beschäftigten und die Sachmittel, um dem Bedarf der Ehrenamtlichen nachzukommen.

Zu Jahresbeginn 2020 sei der Freiwilligenagentur ein Teil der dafür notwendigen Fördermittel auf der Bundesebene weggebrochen da es zu Kürzungen kam, die ursächlich bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu suchen seien.
Weitere Einsparungen seien bei der Basisunterstützung der Freiwilligenagenturen Niedersachsens vorgenommen worden. „Diese Finanzierungen wurden um ein Drittel der Förderungen aus dem Vorjahr gekürzt, obwohl doch klar ist, dass durch die jetzt intensiv verlaufende Integration von Menschen aus anderen Ländern gerade die Bereiche der Ehrenamtsförderung nachhaltig betrieben werden müssen“, sagt Astrid Hunke, Leiterin der Freiwilligenagentur.

Kreiser arbeite an Strategien für das Ehrenamt


Dazu stand Dunja Kreiser zum Gespräch zur Verfügung. Sie habe zielstrebig daran gearbeitet Strategien mit zu entwickeln und dieser Tendenz Einhalt zu gebieten. Sie habe sich mit konstruktiven Vorschlägen in die Lösungsstrategien eingebracht und habe wertvolle Tipps, an wen sich die Freiwilligenagentur nun in welcher Weise wenden könne, gegeben. Dazu habe sie angeboten, selbst für die Beförderung der Verbesserung und Stabilisierung der Finanzrahmen der Freiwilligenagentur tätig zu werden.

"Ich setze mich persönlich dafür ein, dass die Agentur in der Region weiterhin dieser wertvollen Arbeit vollumfänglich jetzt und auch in den kommenden Jahren nachgehen kann.“

- Dunja Kreiser


zur Startseite