Ehemaliger SPD-Vorsitzender zu Besuch: Was verbindet ihn mit Eulenspiegel?

Norbert Walter-Borjans kommt zu einem Frühschoppen nach Schöppenstedt.

Norbert Walter-Borjans: Norbert Walter-Borjans diskutiert über Eulenspiegel.
Norbert Walter-Borjans: Norbert Walter-Borjans diskutiert über Eulenspiegel. | Foto: Norbert Walter-Borjans

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Schöppenstedt. Warum wird ein Politiker (a.D.) selbst zum Künstler – und warum bringt er ausgerechnet Till Eulenspiegel zum Leben? Am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr begrüßt das Eulenspiegelmuseum in Schöppenstedt den ehemaligen SPD-Bundesvorsitzenden Norbert Walter-Borjans zu einem Frühschoppen. Darüber informiert das Museum in einer Pressemeldung.



Der ehemalige Spitzenpolitiker bringt unter anderem eine selbst geschaffene Eulenspiegel-Skulptur mit und spricht mit Museumsleiter Benedikt Einert über Kunst, Politik und Humor.

Mitmenschen den Spiegel vorhalten


Ausgangspunkt ist die Entstehungsgeschichte seines Tills: Was reizt Walter-Borjans an der Bildhauerei? Und was verbindet ihn mit dem Narren, der seinen Mitmenschen so gern den Spiegel vorhält? Von dort führt das Gespräch zu persönlichen Erfahrungen aus dem politischen Leben und zu der Frage, wie nah sich Kunst und Politik kommen – und wie viel Abstand sie voneinander brauchen.

Verhältnis von Macht und Kunst


Ein kurzer historischer Impulsvortrag von Sebastian Mönnich, Historiker an der TU Braunschweig, eröffnet den Vormittag. Er fragt nach dem historischen Verhältnis von Macht und Kunst am regionalen Beispiel und schlägt die Brücke in die Gegenwart, wo Kunst immer noch Herrschaft Glanz verleihen, politische Vorstellungen sichtbar machen und öffentliche Erinnerung prägen kann. Sie kann Macht aber ebenso hinterfragen oder der Lächerlichkeit preisgeben.

Der Eintritt an diesem Vormittag ist frei, um Spenden wird gebeten.