Geschichten aus Hornburg im 18. Jahrhundert

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Sybille Heise (mitte), Anna-Kristin Braunisch (Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz), Brage Bei der Wieden (Geschichtsverein) und Oliver Ruth (Appelhans Verlag) bei der Buchpräsentation im Hornburger Rathaus. Foto: Anke Donner
Sybille Heise (mitte), Anna-Kristin Braunisch (Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz), Brage Bei der Wieden (Geschichtsverein) und Oliver Ruth (Appelhans Verlag) bei der Buchpräsentation im Hornburger Rathaus. Foto: Anke Donner | Foto: Anke Donner



Hornburg. Stadtheimatpflegerin Sybille Heise präsentierte am Dienstag im Hornburger Rathaus ihr neuestes Buch. Eine umfangreiche Dokumentation über das Leben im 18. Jahrhundert in Hornburg. 

Von der Entdeckung des Hausbuches eines Hornburger Bürgers und Brauers bis zur Veröffentlichung verging einige Zeit. Und wieder war es eine glückliche Fügung, die ihr das Original-Heft aus dem Jahren 1701 bis 1776 in die Hände spielte. Auf einer Familienfeier wurde ihr das Heft anvertraut und Sybille Heise begann mit ihrer Arbeit. Fein säuberlich hat sie die Aufzeichnungen von Just Heinrich Brinkmann und Christoph Bornemann recherchiert und zusammengetragen. Das fertige Manuskript hat sie dann dem Braunschweiger Geschichtsverein vorgelegt. "Als ich das Manuskript gelesen hatte, wusste ich, dass es etwas ganz Besonderes ist. Wir waren sofort begeistert, weil es ein sehr gut kommentiertes Buch ist", lobt Brage Bei der Wieden vom Brauschweigischen Geschichtsverein. Und auch die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, sowie der Appelhans Verlag waren sich einig, das Buch zu fördern.

Nun, pünktlich zum Fest ist das Buch in einer Auflage von 300 Exemplaren erhältlich und laut Gemeinde-Bürgermeister Andreas Memmert ein tolles und besonderes Weihnachtsgeschenk. Aufgeteilt in die Bereiche göttlich, weltlich und Hausstand wird über 50 Jahre hinweg das Leben und Arbeiten in Hornburg dokumentiert. Aufgezeichnet von zwei Männern unterschiedlicher Generationen. Zusammengefasst entsteht ein präzises Bild des Hornburg im 18. Jahrhundert. So erhält der Leser beispielsweise einen Einblick in das Wetter und die Auswirkungen auf die Ernte und das gesellschaftliche Leben. Auch wird erzählt, wie seinerzeit mit Menschen umgegangen wurde, die ihr Leben selbst beendeten, oder wie sich ein strenger Winter auf das Leben und Sterben auswirkte. Ein Buch, so Memmert, das sicherlich dazu beitragen wird, die Geschichte Hornburgs weiter aufklären zu lassen. Das Buch mit dem Titel "Ein Hausbuch aus Hornburg 1701 bis 1776" ist ab sofort in den Buchhandlungen der Region für 18 Euro erhältlich.


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