Imker-AG des THG besuchte Theaterprobe von "BIENE!"


Die Imker-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Wolfenbüttel zu Besuch bei einer Theaterprobe von "Biene!". Foto: Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfenbüttel
Die Imker-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Wolfenbüttel zu Besuch bei einer Theaterprobe von "Biene!". Foto: Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfenbüttel Foto: THG (Theodor-Heuss-Gymnasium)

Wolfenbüttel. Einen Theaterbesuch der ganz besonderen Art konnte am 14. Mai eine kleine Delegation der Imker-AG am Theodor-Heuss-Gymnasium erleben. Wie das Gymnasium mitteilt, sei die AG eingeladen worden, einer Hauptprobe des Stücks "Biene!" beizuwohnen, das am 19. Mai in Haus Drei Premiere haben werde.


Im Stück ginge es, wie sich unschwer aus dem Titel erschließen lasse, um unser kleinstes und vielleicht fleißigstes Nutztier, über die Faszination, die es in uns Menschen bewirke, aber auch um die Bedrohung, der es ironischerweise durch uns Menschen ausgesetzt sei. Dies sei Grund genug für die AG-Teilnehmer, einmal Theaterluft zu schnuppern. Und obendrein haben alle eine Probe miterleben dürfen, in der das Ensemble nicht nur zum ersten Mal in voller Kostümierung einen zusammenhängenden Durchlauf probte, sondern zudem das Problem zu bewältigen gehabt habe, dass ein Hauptdarsteller und die Dramaturgin krankheitsbedingt ausfielen.

Schon im Vorgespräch zur Aufführung sei deutlich geworden, dass es das Ensemble bei seinem ohnehin schon schwierigen Unterfangen noch dazu mit einem besonders fachkundigen Publikum zu tun gehabt habe. Danach gefragt, was man denn schon über Bienen wisse, hielte Nele aus dem 5. Jahrgang einen mehrminütigen Stegreif-Vortrag über die Imkerei, die verschieden Entwicklungsstadien und die Lebensweise der Honigbiene sowie deren Bedrohung durch den Menschen. Vieles davon habe sich dann im Stück – Neles Einführungsvortrag sei Dank – recht gut erschlossen. Mit viel Liebe zum Detail und jenseits von Biene-Maja-Kitsch werde der Zuschauer immer wieder ins Staunen über die Lebensweise der Bienen versetzt. Auch kleinere, inhaltlich durchaus richtige und lehrreiche Anekdoten teilen sich dabei mit, beispielsweise dass die junge Bienenkönigin noch Schwierigkeiten bei der Eiablage habe und von den Arbeiterinnen dabei erst "angelernt“ werden müsse. Einige Dinge erschließen sich aber auch nicht unmittelbar ohne Vorwissen. Vielleicht müssen sie das auch nicht, weil die erzeugten Bilder, das ganze Gewusel und der schräge Gesang schon so beeindruckend seien, dass sie keiner weiteren Erklärung mehr bedürfen. Man dürfe deshalb gespannt sein, wie das Stück bei einem noch jüngeren, weniger fachkundigen Publikum ankommt. Die THG-Imker danken für dieses tolle Theatererlebnis und wünschen "toi-toi-toi“ für die bevorstehende Premiere!


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