Jens Naue ist Heiningens neuer Bürgermeister

Naue tritt damit die Nachfolge des abgesetzten Marc Mechsner an.

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Der stellvertretende Bürgermeister Rolf Naue übergibt die Ernennungsurkunde zum Bürgermeister an seinen Sohn Jens Naue.
Der stellvertretende Bürgermeister Rolf Naue übergibt die Ernennungsurkunde zum Bürgermeister an seinen Sohn Jens Naue. | Foto: Anke Donner

Heiningen. Im Schnelldurchlauf und ohne großes Tamtam wurde am Freitagnachmittag einer neuer Bürgermeister in Heiningen gewählt. Mit einer Enthaltung wählte der Heininger Gemeinderat Jens Naue zum neuen Bürgermeister.


Vorgeschlagen, gewählt, vereidigt - die Wahl zum Bürgermeister wurde im Dorfgemeinschaftshaus ohne großes Federlesen durchgezogen. Auch, so erklärte hinterher der stellvertretende Bürgermeister des Ortes, Rolf Naue, um wieder etwas Ruhe in den Ort und Rat zu bringen. Die Querelen um und mit dem einstigen Bürgermeister Marc Mechsner der vergangenen Monate hatten für viel Unruhe gesorgt. Erst vor einer Woche hatte der Gemeinderat die Absetzung des Bürgermeisters beschlossen.

Schon seit Jahresbeginn habe es im Rat und auch innerhalb der Gemeinde immer wieder gebrodelt. Mechsner, der nicht an der Ratssitzung teilnahm, wurde vorgeworfen, sich nicht genug für seine Gemeinde eingesetzt zu haben. Das stieß bei seinen Ratskollegen und den Heiningern auf große Kritik. "Er ist als Bürgermeister in Heiningen nicht groß tätig. Und das auf breiter Front, sozusagen", fasste es Naue erst kürzlich im Gespräch mit regionalHeute.de zusammen.

Der 52-jährige Jens Naue wird das Amt des Bürgermeisters nun für gut ein Jahr innehaben, bis zur regulären Wahl im kommenden Herbst. In Zukunft, so sagt Jens Naue, möchte er sich mehr für die Dorfgemeinschaft einsetzen und Orte schaffen, an denen ein Miteinander möglich ist. "Ich möchte einfach, dass die Menschen hier im Ort einen Treffpunkt haben, an dem sie zusammenkommen und sich treffen können", sagt er.


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